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peissenbergRiesenjubel im Dorfener Eishockeylager. Die Eispiraten gewannen das letzte Spiel der Verzahnungsrunde nach einer taktisch wie kämpferisch starken Leistung in Peißenberg mit 5:2 (2:0,2:2,1:0) und ziehen damit erstmals in das Playoff-Viertelfinale ein. Dabei kommt es am kommenden Freitag in Waldkraiburg zum ersten Derby

nach Modus „best of five“. Am Sonntag um 18 Uhr erwarten die Eispiraten dann die Waldstädter zum zweiten Aufeinandertreffen in der Dr.Rudolf-Halle..
In der für beide Teams so entscheidenden Partie versuchten die Gastgeber von Anbeginn mehr Druck auf das ESC-Drittel auszuüben, zumal die Eispiraten bereits nach knapp eineinhalb Minuten erstmals in Unterzahl (2 Minuten für Tobi Feilmeier) gerieten. Die Dorfener, bei denen Florian Brenninger noch wegen Grippe pausieren musste, spielten ihrerseits sehr klug aus der Tiefe, zumal ihr überragender Schlussmann Kevin Yeingst für einen sicheren Rückhalt sorgte. Als sich den Eisspiraten erstmals in Überzahl sahen, besorgte der agil aufspielende Lukas Miculka auf Zuspiel von Mario Sorsak und Sandro Schroepfer die 1:0-Führung (7.). Der ESC-Goalie wurde in der Folge mehrmals gefordert und vereitelte dabei mit glänzenden Paraden Breaks der Pfaffenwinkler. Cleverer erwies sich dann in der 18.Minute der ESC-Tscheche Miculka, der nach einem Konter den TSV-Goalie Jakob Goll ein weiteresmal zum 2:0 das Nachsehen gab. Zum Auftakt des Mitteldrittels durften zunächst wieder die rund 50 Dorfener Schlachtenbummler jubeln. Christian Göttlicher nutzt die erste Chance die sich den Eispiraten bot, zum 3:0 (24.) auf Zuspiel von Feilmeier und Miculka. Druckvoll versuchten die Gastgeber zum Anschluss zu kommen, was ihnen dann auch in der 35. Minute durch ihren Kapitän Florian Barth gelang. Dorfen hatte sogleich die Antwort bereit und erhöhte durch einen fulminaten Schuss von Tobi Brenninger nach Zuspiel von Miculka, und Sorsak auf 4:1 (36.). Beim Powerplayspiel (Findeis wurde mit einer fragwürdigen Zweiminuten-Strafe bedacht) verkürzte Manfred Eichberger auf 4:2 (37.). In der Schlussminute bot sich den Dorfenern Gelegenheit auf 5:2 zu erhöhen, doch verschoss Feilmeier ein Penalty. Die Peißenberger ließen auch im Schlussdrittel nichts unversucht, die Dorfener Führung zu verkürzten oder das Spiel noch zu kippen. Als ESC-Verteidiger in den Schlussminuten noch für zwei Minuten in die Kühlbox geschickt wurde, versuchen sich die Gastgeber mit sechs Feldspielern. Aber der überragende ESC-Goalie Kevin Yeingst ließ nichts mehr anbrennen. Tobi Feilmeier setzte noch fünf Sekunden vor Spielende mit dem empty-net-goal den Deckel zum 5:2-Sieg drauf. Georg Brennauer
Torfolge: 0:1 (7.5-4) Miculka (Sorsak,Schroepfer), 0:2 (18.) Miculka (Feilmeier, Göttlicher), 0:3 (24.) Göttlicher (Feilmeier, Miculka), 1:3 (35.) F. Barth, 1:4 (36.) T. Brenninger (Mikulka, Sorsak), 4:2 (37.5-4) Eichberger (F. Barth, Neal), 5:2 (60.e.n.g.) Feilmeier. Strafminuten: TSV Peißenberg: 8, ESC Dorfen:14.

Geschrieben von Georg Brennauer