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Diese Niederlage bei diesem mit Spannung erwarteten ESC-Jubiläumsspiel (50 J.)war einkalkuliert. Wobei es eigentlich nur um die Höhe, respektive um die Frage ging wie sich der gastgebende Bayernligist ESC Dorfen gegen den Oberligaclub aus Landshut verkauft.

Beim 1:7 (0:1,1:3,0:3) machten die Eispiraten insgesamt keine schlechte Figur. Für die Niederbayern war der Auftritt in Dorfen bereits der siebte Test, während der ESC gerademal eine Vorbereitungspartie gegen Erding auf dem Konto hatte.

Vor allem im ersten Drittel, als die hochfavorisierten Gäste sichtlich versuchten zu einer schnellen beruhigenden Führung zu kommen, zeigten die Gastgeber nach der frühen 1:0-Führung der Gäste (4.) in der Defensive Kämpferherz. Die klar domminierenden Cannibals schossen zwar aus allen Rohren, fanden jedoch letztlich nicht das richtige Rezept die Dorfener Abwehr und letztlich Torhüter Keven Yeingst zu überwinden. So musste sich EVL-Torhüter erstmals in der 7. Minute nach einem klugen Spielzug zwischen Lukas Miculka und Florian Brenninger beweisen.

35 Sekunden nach Auftakt des Mitteldrittels hatten Miculka die Ausgleichschance am Schläger. Sieger blieb jedoch Maximilian Engelbrecht. Dann das erste  Powerplay der Gäste, das der ESC mit einem klugen Break aus der Tiefe (Florian Brenninger auf Miculka zum1:2-Anschlusstreffer durchkreuzete (28. Min.). Dorfen versuchte jetzt mehr in die Offensive zu gehen, was auch ein paar gute Chancen des Bayernligisten zeitigte, aber letztlich doch die cleveren Niederbayern  mit schnellen Gegenzügen zum 3:1 (27.) nutzten. In der Folge verpasste der agile ESC-Verteidiger Mark Waldhausen nur knapp das mögliche 3:2. Auf der Gegenseite setzte sich Lars Eigner durch und lochte zum 4:1 (34.) ein. Kurz vorher hatte Engelbrecht für Patrick Berger das EVL-Tor frei gemacht. Der ESC überstand auch die zweite Strafzeit und so ging es mit 1:4 in den Schlussabschnitt.

Das 2:4 lag in der Luft (44.) als Miculka an Berger scheiterte Schon im Gegenzug erhöhte der 43-jährige Kapitän der Niederbayern Bill Trew (drei Assists) auf 5:1. Jetzt ließen die Kräfte der Eispiraten etwas nach und der EVL übernahm voll das Kommando. Das dritte Powerplay der Gäste führte zum 6:1  (55.) und Leon Abstreiter schnappte sich 30 Sekunden vor Spielende die Scheibe im Dorfener Drittel zum,7:1.

Der neue EVL-Neu-Coach zeigte sich mit der Generalprobe seines Teams insgesamt zufrieden. „Das Passspiel muss jedoch verbessert werden“ resümierte der zigfache Ex-Nationalsspieler Axel Kammerer. Indes war der ESC-Trainer John Samanski sehr zufrieden mit der Vorstellung seiner Eispiraten die bei diesem, erst zweiten Test auf Kapitiän Andreas Attenberger, verzichten mussten.

Torfolge: 0:1 (4.) Wrighley (Trew), 0:2 (26..)  Hofbauer (Wrighley,Baumgartner),1:2 (28.4-5) Miculka (F.Brenninger), 1:3 (26.) Reiter (Trew, Kroh), 1:4 (34.)Gröger,Hofbauer), 1:5 (44.) Trew (Wrighley, Reiter), 1:6 (55. 5-4) Krogh (Trew,Wrighley) 1:7 (60.) L.Abstreiter (Krogh). Strafminuten: ESC Dorfen: 6. EV Landshut: 4. HSR.Markus Sperl. Zuschauer:500

Geschrieben von Georg Brennauer