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hoechstadtVizemeisterschaft endgültig für den ESC – Landsberg unterliegt in Peißenberg.

Mit einem stark reduzierten Team bot der ESC Dorfen dem Spitzenreiter in Höchstadt bei einer 2:5-Niederlage (1;2,0:0,1:3) mehr als zwei Drittel hindurch ordentlich die Stirn, ehe dann doch die Kräfte der Eispiraten nach ließen.


Nach Verletzungen und kurzfristigen grippalen Erkrankungen der Verteidiger Alexander Rauscher und neuerdings Jonas Huber sowie ohne die verletzten Tobias Fengler Johannes Kroner, Florian Brenninger und Andi Attenberger waren die Isenstädter mit 13 plus 2 zum Showdown nach Höchstadt angereist. Neu im Team Stürmer Stefan Hummel der am Vorabend beim 1-b-Team eine starke Vorstellung gab.
Die favorisierten Alligators gingen vom Startbully weg druckvoll in die Offensive. Ihr tschechischer Topscorer und Liga-Topassistent Michal Petrak zog schon in der ersten Minute im ESC-Drittel ab, doch ging sein Schuss über das Tor von Kevin Yeingst. Schon im Gegenzug bot sich den Eispiraten der Führungstreffer, aber auch der alleine auf den HCE-Torhüter Philipp Schnierstein zulaufende ESC-Stürmer Christian Göttlicher zielte knapp daneben. Bei raschen Szenwechsel hielten die Dorfener gut dagegen, wenngleich sich den favorisierten Gastgebern die besseren Chancen boten. Im Powerplay schloss schließlich Spielertrainer Daniel Jun zum 1:0 (11.) Minute ab. Auch das 2:0 in der 13.Minute ging auf das Konto von Jun. Die Gastgeber machten zuweilen mächtig Druck, ohne weitere Torerfolge. Diesen verbuchte der ESC in der 19.Minute, als Dorfens Liga-Toptorjäger und Scorer mit Assistenz von Mark Waldhausen und Alexander Voglhuber auf 2:1verkürzte.

Der Spitzenreiter war auch im zweiten Drittel vielfach spielbestimmend, doch verkaufte sich die Truppe von ESC-Coach John Samanski geradezu aufopfernd. Mit den druckvollen Aktionen ergaben sich für die Gastgeber mehr Chancen, doch kamen die Alligators nicht richtig zum zubeißen. So beispielsweise als der Ex-Profi Vitalij Aab plötzlich allein vor Yeingst war, der Dorfener Goalie einmal mehr Sieger blieb. Glück hatte indes auch HEC-Goalie Schnierstein bei einem abgefälschten Schuss von Trevor Hills, als die Scheibe knapp am seinem langen Eck vorbei flitzte. Auch bei einem Distanzschuss von ESC-Stürmer Ernst Findeis prallte der Puck von der Fanghand des überraschten Schnierstein auf das Eis zurück. So blieb das Mitteldrittel bei der schnellen wie fair geführten Partie bis zur erneuten Pause (2 Strafminuten für den HEC, 4 für den ESC) beim Spielstand von 2:1.

In der 41. Minute erhöhten die Gastgeber dann doch auf 3:1 durch Aab. Auf 4:1 erhöhten die Gastgeber in der 47. Minute durch Urban auf Zuspiel von Jun und Grau. Aber die Eispiraten waren dann mit dem 4:2 durch Waldhausen auf Zuspiel von Miculka und Hills (48.) an der Reihe. Eine Überzahl (53.)brachte den Eispiraten nicht den erhofften Anschlusstreffer ein. Als der ESC dann in der 53.Minute in zweifache Unterzahl (Hills und Schroepfer wanderten kurz hintereinander auf die Strafbank) setzten die Gastgeber den Deckel drauf mit dem 5:2 durch Jun


Torfolge: 1:0 (11.5-4) Jun (Aab), 2:0 (13.) Jun (Urban), 2:1 (19.) Miculka (Waldhausen, Voglhuber), 3:1 (41.) Aab (Petrak), 4:2 Waldhausen (Miculka, Hills), 5:2 (55.5-3) Jun (Petrak).

Strafminuten: Höchstadt: 4, Dorfen: 10.

Zuschauer: 1357.

 

Geschrieben von Georg Brennauer