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Landsberg 150Eine personell schwach besetzte Eispiratenmannschaft konnte am Abend dem Spitzenreiter in Landsberg nur Kampfgeist entgegen bringen. Am Ende unterlag der ESC mit 0:8 (0:1,0:5,0:2).
Arg gehandicapt durch weitere Verletzungen besonders bei den Sturmreihen stellte sich der ESC Dorfen am gestrigen Abend zum ersten von zwei Direktvergleichen in der Verzahnungsrunde Gruppe B beim Spitzenreiter HC Landsberg.

Nach dem Ausfall des Toptorjägers Lukas Miculka musste Trainer John Samanski auch auf seine neuerdings verletzten Kapitän Andreas Attenberger (verletzte sich beim Abschlusstraining), auf Tobias Brenninger auf den neuerdings angeschlagenen Ernst Findeis und auf den beruflich verhinderten Jungstürmer Alexander Voglhuber verzichten. Nachdem nur noch vier gelernte Stürmer im Aufgebot waren, musste Neuzugang Jaro Sarsok wiederum in die erste Angriffsreihe. Die Eispiraten konnten bei acht Verteidigern nur aus verstärkten Abwehr heraus agieren, zumal auch noch Simon von Fraunberg für den immer noch leicht angeschlagenen Stammtorhüter Kevin Yeingst ran musste. Dieser zeichnete sich mehrfach bei dicken Chancen der favorisierten Riverkings aus, so auch bei Unterzahl des ESC (6.Minute). Die Lechstädter spielten zwar druckvoll und hatten insgesamt die besseren –Einschussmöglichkeiten, doch ergaben sich auch für die Dorfener zwischendurch aussichtsreiche Chancen bei durch Sandro Schroepfer (1.) und Mark Waldhausen (16.), die jedoch der routninierte HC-Goalie Christoph Schedlbauer meisterte. In der Schlussminute des ersten Drittels gelang den Gastgebern dann doch das 1:0 durch Thomas Fischer (Ass.Sven Gäbelein).

In der 23. Minute kamen die Lechstädter durch Fischer auf Zuspiel von Marcel Juhasz zum 2:0. Danach boten sich den Isenstädtern bei zweifacher Überzahl einige gute Chancen, die jedoch nichts einbrachten. Es schien als sollte dies der Knackpunkt sein, denn kaum dass der HCL seine Reihen aufgefüllt hatte, legte der Tscheche Bohumil legte zum 3:0 (29.) nach. Und weiter ging es angesichts des druckvollen Spieles der teilweise mit vier Angriffsreihen stürmenden Gastgeber Schlag auf Schlag. In der 29.- und 31. Minute erhöhte Slvicek auf 4:0 und 5:0. Mit einem Powerplaytreffer kamen die Gastgeber durch Elias Maier auf Zuspiel von Jarabek und Reicheneder noch vor der Pause zum 6:0.

Im Schlussdrittel rückte dann Stammgoalie für den ziemlich konsternierten v.Fraunberg zwischen die Holme. Die Gastgeber verwalteten jetzt ihren klaren Vorsprung mehr oder weniger. Dennoch erhöhten sie noch auf 7:0 (50.) durch Reicheneder und 8:0 (52) durch Dennis Neal in zweifacher Überzahl, als Waldhausen und Kroner die Strafbank drückten.
Torfolge 1:0 (20.) Fischer (Gäbelein), 2:0 (23.) Fischer (Juhasz), 3:0 (29.) Slavicek (Juhasz) 4:0 (32.), Slavicek (Zeck, Neal), 5:0 (35.) Juhasz (Sturm) 6:0 (38.5-4) Maier (Jarabek,Reicheneder), 7:0 (50.) Reicheneder Schedlbauer Jarabek), 8:0 (50.5-3) Neal (Slavicek, Zeck)

Strafminuten: HC Landsberg: 14, ESC Dorfen: 16

Zuschauer: 842.

Geschrieben von Georg Brennauer