Adi Maier stellte die Verdienste des ESC Dorfen für den Bayerischen Eissport heraus.

Er erinnerte an den energiegeladenen Visionär und Vereinsgründer DR. Emil Rudolf sen. und an seinen Sohn und Nachfolger gerichtet, sagte er, dass man jemandem der so unermüdlich für die Sache kämpft, immer wieder helfen muss. Er überreichte die BLSV-Ehrenurkunde und einen Gerätegutschein.
Die Abteilungen Nachwuchs und Erste Mannschaft waren vor der großen Mitgliederehrung an der Reihe. Sabine Steierer konnte ganz Erfreuliches berichten. Die Knabenspielgemeinschaft mit Gebensbach hat als Bezirksliga-Vizemeister den Aufstieg in die Landesliga geschafft. Bei den Schülern hatte man in der abgelaufenen Saison eine Spielgemeinschaft mit Dingolfing in der Landesliga am Start. In der neuen Spielzeit kann man wieder eine eigenständige Mannschaft stellen, muss aber dafür in der Bezirksliga beginnen. Die Jugend hatte sich 16/17 in der Bayernliga mit Vorrundenplatz 4 und als Achter der Qualifikationsrunde hervorragend geschlagen, wurde aber auf Grund eines etwas knappen Kaders für die Landesliga gemeldet. Eine U23, die letzte Saison bis ins Halbfinale der Bayer. Meisterschaft kam, gibt es von Verbandsseite her nicht mehr. So wurde vom ESC eine 1b-Mannschaft für die Bezirksliga gemeldet und Steierer zeigte sich sehr erfreut, dass auch Ex-Bayernligaspieler wie Dominik Gerbl und Thomas Mittermeier diesem Team helfen werden.
Josef Jung blickte auf eine sehr erfolgreiche Saison der Bayernligamannschaft mit dem Erreichen der Relegationsrunde mit den Oberligisten und dem Playoff-Viertelfinale gegen „Wunschgegner Nummer 2“ Waldkraiburg, nachdem es Erding nicht geschafft hatte. Jung bedankte sich in seinem letzten Bericht bei seinem Stellvertreter Ferry Böhm und übergab das Wort an seinen Nachfolger Manfred Detterbeck, der so Jung „bereits letzte Saison seine Arbeit sehr gut gemacht hatte“. Der machte schnell klar, dass man seinen Vorgänger, der beruflich bedingt kürzer treten muss, nicht ganz wird verzichten können. „Eine Autoschau ohne Jung gibt es gar nicht“ sagte Detterbeck, der als Saisonziel der stark verjüngten Mannschaft erneut die Verzahnungsrunde und die erste Playoff-Runde ausgab.
Zweiter Bürgermeister Günther Drobilitsch holte als Vertreter der Stadt Dorfen die Ehrung der Ehrenamtlichen nach, denn beim ursprünglichen Termin waren die ESC-ler durch das Jubiläumsspiel verhindert. Medaille und Urkunde gab es für Günter Beham, Robert Schneider, Rosemarie „Muck“ Hartl, Hans Böhm, Huguette und Emil Rudolf.
ESC-Chef Rudolf ehrte zunächst mit Rebecca Lüerßen und Renate Leifeld von der Eiskunstlaufabteilung sowie Josef Jung. Für vier Jahrzehnte Mitgliedschaft beim ESC ehrte Emil Rudolf auch seine Mutter Irmgard. Die langjährige Kassiererin und rechte Hand ihres Mannes und ESC-Präsidenten spendete zum Jubiläum 500 Euro. Mit Standing Ovation wurde die Grande Dame des ESC minutenlang gefeiert.
Geehrt wurden an diesem Abend: für 20 Jahre Mitgliedschaft beim ESC Bettina Spitzley, Julia Kellner, Veronika Rappolder, Ines Reinhold, Hermann Mayer, Thomas Angermeier, Stefanie Kremser, für 30 Jahre Rudi Hönninger, Anton Hobmaier, Renate Neupärtl, Willy Neupärtl, Dominik Gerbl, Sebastian Gerbl, Wilhelm Junginger, Ernst Findeis, Thomas Aigner, Manfred Heilmaier, Herbert Maier, Werner Panthaler, Gerhard Schmid, Eva Maier, Robert Gauster, Engelbert „Lupo“ Reiner, Rainer Amselgruber, für 40 Jahre Rainer Hartl, Gerhard Limmer, Sabine Steierer, Birgit Zoller, Rudi Kreuzpointner, Wolfgang Meier, Helmut Möstl, Sandra Seisenberger, Eduard Seisenberger, Käthe Schleibinger, Irmgard Rudolf, Karl Zingl und für 50 Jahre Georg Brennauer.
Rudolf stellte der Versammlung abschließend den Antrag, bereits verstorbene Förderer auf die Ehrentafel im Stadion aufzunehmen. Der Bauunternehmer Josef Mittermeier, Tiefbauingenieur Fritz Mittermeier, der langjährige Eismeister und Stadionwirt Franz Hartl sowie der langjährige Vizepräsident Gerd Löwer werden demnächst auf der Ehrentafel verewigt.