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Mitgl16Der ESC Dorfen ist auch in der abgelaufenen Saison seinen Sparkurs treu geblieben. Dies war der Grundtenor bei der Mitgliederversammlung am vergangenen Donnerstag. So konnten die Schulden des Vereins von 630.00.- Euro auf 560.000.- Euro abgebaut werden.

Bei den gleichzeitig anstehenden Neuwahlen wurde das gesamte Präsidium um den 1. Vorsitzenden Dr.med. Emil Rudolf einstimmig wieder gewählt.

Lediglich eine Stellvertreterposition von Helmut Haider, der aus privaten Gründen nicht mehr antrat, stand zur Disposition.
Einstimmig neu gewählt wurde in diesem Amt Markus Laufer, der seit Jahren schon beim ESV Gebensbach engagiert im Nachwucchsbereich tätig ist.

Rudolf berichtete von einer erfolgreichen Saison in sportlicher und zufriedenstellender finanzieller Hinsicht. „Dies, so wörtlich, gäbe noch keinen Anlass, dass wir uns auf dem Erreichten auszuruhen". Der ESC sei einer der noch wenigen Clubs, die in Eigenregie das Stadion betreiben, während immer mehr Clubs insolvenz gingen.

Er freute sich besonders, dass die Umweltministerin Ulrike Scharf auf Vermittlung von Altbürgermeister Josef Sterr nach Dorfen kam und sich von den umweltfreundlichen Konzepten des Clubs wie der Schwimmbadbeheizung, der Energielieferung an die Grundschule-Süd, die Ausstattung des Hallendaches mit Fotovoltaik sowie einer kostspieligen energie sparenden Kälteanlage überzeugen konnte. Er danke dem Umweltministerium für den in Aussicht gestellten Förderzuschuss zum Einbau eines geplanten Blockheizkraftwerkes. Die Herausforderungen, so Rudolf würden nicht geringer.

So stünden weitere Sanierungsmaßnahmen an wie unter anderen die Umrüstung der Beleuchtung mit LED-Lampen. Rudolf ferner: „Ich hoffe nur, dass die über 45-Jahre alte Verrohrung der Eispiste („hängt wie ein Damokleschwert über uns“) noch einige Jahre herhält. Vor diesen Aufgaben gelte es nach nach wie vor äußerst sparsam zu wirtschaften. In diesem Zusammenhang bat der Präsident um weiteres ehrenamtliches Engagement der Mitglieder. Die Kooperative mit den Schulen und Kindergärten laufe dank des Ausschussmitgliedes Alex Bachmaier bestens, sodass rund 2000 Kinder gezielt an den gesunden Eislauf und darüber hinaus auch für den Eissport herangeführt werden konnten. Rudolf dankte den Abteilungsleitern, Präsidiumsmitgliedern und allen Mitstreitern für die ehrenamtlichen Tätigkeiten und vor allem den Sponsoren.

Im Detail berichtete Schatzmeister Gerd Buchholz über die finanzielle Lage des 650 Mitglieder zählenden Clubs. 487.000.- Einnahmen stünden im Geschäftsjahr (01.04.15-31.03.16) 380.000,- Ausgaben zu Buche, was einen Bruttoüberschuss von rund 107.000.- E zeitigte. Davon würden allerdings wieder 68.000.- Euro an Tilgungen zurück geführt und über 20.000.- noch an Steuern anfallen. Die Energiekosten stünden mit 75.000.- E zu Buche. 33.000,- sind als laufende Kosten angefallen.. Ferner: gesamter Sportbetrieb rund 200.000,- Euro Über 20.000.- Euro wurden an Steuern abgeführt. . Die Einnahmen (Mitgliederbeiträge,Eintritte und Spenden) betrugen 76.000.- E. Einnahmen aus Banden- und Trikotwerbungen und Sponsorengeldern 117.000- E. Ferner: Inserate-Werbehefte 19,000,-Wärmelieferung an Schule und Schwimmbad 22.000,- E, Stromverkauf über Fotovoltaik rund 21.000,- E. Besonders dankte der Kassier den Abteilungen für die überschaubare Einhaltung der Etats.

Kassenprüfer Anton Piegendorfen (zusammen mit Georg Däffinger) berichtete von 3800 Buchungen bei 169 Konten.Er bestätigte eine sehr geordnete Rechnungsführung und empfahl die Entlastung des Präsidiums, die einstimmig erfolgte. Bei den Neuwählen wurde dem Präsidium (siehe Foto) einstimmig das Vertrauen ausgesprochen, Bürgermeister Heinz Grundner unterstrich in seinem Grußwort das der ESC insgesamt einen wertvollen Beitrag für das gesellschaftliche Leben in der Stadt leiste und die Eishockeyabteilung den Namen der Stadt erfolgreich in ganz Bayern vertrete. Er lobte das hohe ehrenamtliche Engagement der Mitglieder.Den Zahlen des Schatzmeisters Gerd Buchholz sei zu entnehmen, dass der ESC nicht nur ein gut funktionierender Verein sondern auch bestens geführtes Wirtschaftsunternehmen sei.

Geschrieben von Georg Brennauer