Login

hoechstadt

Die 5:12-Niederlage für die Eispiraten fiel aber um einige Treffer zu hoch aus
Der Tabellenzweite gegen den Ersten – der Bayernligagipfel bot mit jeder Menge Treffern, umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen und ausflippenden Fans wirklich alles. Die Eispiraten wurden bei der 5:12 (2:4, 3:4,0:4) - Niederlage aber um einige Treffer zu hoch geschlagen.
Eiskalt erwischt wurden die Eispiraten.

Nach nur 38 gespielten Sekunden traf Ales Kreuzer für Höchstadt. Die Hälfte seiner Strafe hatte Sandro Schroepfer abgesessen, da fand ein Querpass von Kreuzer über Verteidiger Waldhausen den Weg ins ESC-Tor – absolvierte Spielzeit 3.01. Es kam noch dicker: Vitalij Aab legte bei ESC-Strafe die Zusatzstrafe zum 3:0 drauf – Spielzeit 4.25! ESC-Coach John Samanski nahm eine Auszeit und in der Folge kochten abwechselnd die Fanseelen beider Lager über. Als Lukas Miculka dem abhebenden HEC-Verteidiger Babinsky noch ausweichen konnte, verletzte sich dieser ganz unglücklich, blieb bewusstlos liegen, musste auf der Trage rau gebracht werden und rund 150 Höchstadter Fans flippten aus. Nur einer blieb cool – Schiri Christoph Ober und dies war in der Folge oft genug nötig.
Verteidiger Johannes Kroner gelang nach 10 Minuten der erste ESC-Treffer, aber die Gäste kontrollierten weiter die Partie. Und sie bekamen mit Verspätung ihren vierten Treffer zugesprochen, nachdem der von Kreuzer abgefeuerte Puck Richtung Torlinie runterging und die Schiris erst nach dem Dorfener Gegenangriff zu dieser sehr umstrittenen Entscheidung kamen. Wenig später wurde eine Dorfener Treffer wegen vorangegangenen Fouls nicht gegeben. Dann blieb Höchstatds Tratz liegen. Er war eindeutig nicht gefoult worden, aber nicht alle sahen dies so. Der in Unterzahl gefoulte Florian Brenninger verwandelte 36 Sekunden vor der Pause seinen Penalty zum 2:4. Als dann Höchstadts Urban sich scheinbar schwer verletzt krümte und die einzige Strafzeit ein Zehner gegen den reklamierenden Alligator Andre Lenk war, war Dorfener Hexenkessel zum Glück gleich Pause.
Nach der ging es einem Spitzenspiel würdig weiter. Unnachahmlich verlud Miculka Höchstadts Keeper Schnierstein zum 3:4 (26. Min.). Höchstadt antwortete prompt durch Michal Petrak zum 5:3. Der ESC war aber jetzt im Spiel. Ernst Findeis jagte einen Hammer zum 4:5 in die Maschen und Miculka setzte die Show allein davonziehend zum 5:5 fort. In Überzahl brachte Aab den HEC 6:5 in Front und auch beim 7:5 durch Kreuzer war der ESC ein Mann weniger. Als Fl. Brenninger von A. Lenk abgeräumt wurde, gab es nur für seinen reklamierenden Bruder Tobi 2 Strafminuten und den nächsten Gegentreffer durch Petrak 39 Sekunden vor der Pause.
Die drei Gegentreffer in den letzten 7 Minuten alle in Unterzahl schienen die Eispiraten in der Pause doch nicht ganz verdaut zu haben. Die technisch sehr beschlagenen Gäste trafen auch zur rechten Zeit zum 9:5 durch Thilo Grau (45.). Und ESC-Strafzeiten nützten sie gnadenlos aus wie zum 10:5 durch Petrak (49.). Die Partie war natürlich gelaufen und Oleg Seibel legte den 11. HEC-Treffer nach. Das Dutzend voll machte Thomas Urban 5 Minuten vor Schluss.
Statistik 0:1 (1.) Kreuzer (Mikesz), 0:2 (4.) Kreuzer (5-4); 0:3 (5.) Aab (Jun, Kreuzer / 5-4); 1:3 (10.) Kroner (Fl. Brenninger), 1:4 (13.) Kreuzer (Jun), 2:4 (20.) Fl. Brenninger (Penalty / 4-5), 3:4 (26.) miculka (Mayer, Waldhausen), 3:5 (26.) Petrak (Tratz), 4:5 (27.) Findeis (T. Brenninger), 5:5 (30.) Mikculka (Mayer), 5:6 (34.) Aab (Petrak, Vojcak / 5-3), 5:7 (38.) Kreuzer (Petrak, Vojcak / 5-4), 5:8 (40.) Petrak (Vojcak / 5-4), 5:9 (45.) Grau (Seibel, Seelmann), 5:10 (49.) Petrak (Vojcak, Aab / 5-4), 5:11 (52.) Seibel (Seelmann), 5:12 (55.) Urban (Roth, L.Lenk); HSR: Christoph Ober; LSR: Alexander Karl, Pascal Weiner; Strafminuten: ESC 24 + 10 (Miculka) / HEC 10 + 10 (A. Lenk) + 10 (L. Lenk); Zuschauer: 450

 

Geschrieben von Helmut Findelsberger

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen