Login

waldkraiburgEin überragender Torhüter Yeingst, toll inszenierte Konter und starkes Überzahlspiel

 Die Eispiraten haben einen Traumstart in diese Verzahnungsrunde mit den Oberligisten hingelegt. So einen besiegten sie gestern Abend mit dem EHC Waldkraiburg 4:1 (2:1, 1:0, 1:0). Sie haben sich diesen Sieg dank einer überragenden Defensivleistung und mit einem brillanten Konterspiel verdient.


Von der der ersten Sekunde an bot diese Partie alles, was sich die Fans im berstend vollen Dr. Rudolf-Stadion versprochen hatten. Der Oberligist aus der Waldstadt übernahm schnell das Kommando mit beeindruckendem Kombinations- und Tempospiel. Dass für die Eispiraten das Konterspiel an diesem Abend auf der Agenda ganz oben stehen würde, zeigte sich schnell. Aus so einem Blitzangriff verpasste bereits nach 55 Sekunden der einschussbereite Christian Göttlicher einen Querpass von Tobias Brenninger nur um Haaresbreite. Dann reihte sich erst einmal Chance an Chance für die Gäste, aber Kevin Yeingst im ESC-Tor zeigte auch eine Glanzparade nach der anderen. Dann folgte der erste Auftritt von Lukas Miculka nach 11 Minuten, als er Löwen-Keeper Korbinian Sertl den Puck flach ins lange Eck zum 1:0 jagte. Der Treffer zeigte Wirkung bei den Gästen. Zwei Strafzeiten gegen die Eispiraten konnten sie nicht nützen, Yeingst hielt aber auch sensationell. Und der ESC setzte den nächsten Treffer – wieder durch Miculka (19.), aber diesmal im unwiderstehlichen Nachsetzen. Waldkraiburg wollte so nicht in die Pause – 36 Sekunden vor der Sirene traf Rousek zum 1:2.

Die Löwen schalteten auch nach der Pause als erste wieder auf den Vorwärtsgang, aber egal was Tomas Rousek, Michael Trox & Co. versuchten – Endstation war stets Yeingst. Selbst eine Strafzeit brachte den Oberligisten nicht groß aus der Spur. Die nächste Strafzeit, die Schiri Markus Schmidt aussprach tat dafür den Eispiraten weh. Miculka bekam in der 28. Min. zu seinem Zweier auch noch einen Zehner aufgebrummt. Seine Mannschaftskameraden warfen alles in die Waagschale und steckten auch diesen Tiefschlag weg. Als EHC-Kapitän Kaltenhauser in der letzten Minute auf die Strafbank musste, schlugen sie auch noch zu. Im zweiten Versuch jagte Florian Brenninger die Scheibe zu einem Treffer ins Netz, der allein das Eintrittsgeld wert war.

Wer für den Schlussabschnitt den totalen Sturmlauf der Löwen erwartet hatte, wurde zunächst überrascht. Die Eispiraten konnten die Partie ausgeglichener gestalten, auch dank Waldkraiburger Strafzeiten, zu denen sie Miculka einfach zwang. Der traf in Überzahl nur den Pfosten und auf der Gegenseite brachte Yeingst in Fußballtorhütermanier Rousek zur Verzweiflung. Und die Eispiraten konnten auch Powerplay – Kapitän Andreas Attenberger krönte sein Comeback knapp 4 Minuten vor Schluss mit dem 4:1


Statistik: 1:0 (12.) Miculka (Mark Waldhausen), 2:0 (19.) Miculka (Fl. Brenninger), 2:1 (20.) Rousek (Kaltenhauser), 3:1 (40.) Fl. Brennunger (Tobias Fengler, Florian Mayer / 5-4), 4:1 (57.) Attenberger (Miculka, Fl. Brenninger / 5-4);

HSR: Markus Schmidt; Strafminuten: ESC 10 + 10 / EHC 10;

Zuschauer: 800

Geschrieben von Helmut Findeslberger

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen