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memmingenMit 2:9 (1:4, 0:3, 1:2) unterlag der ESC Dorfen den Indians des ECDC Memmingen und schlug sich trotzdem sehr beachtlich! „Ohne Sieben“ hieß es diesmal. Mehr als die Hälfte der etatmäßigen Stürmer fehlten diesmal im Eispiraten-Aufgebot. Und der Block des Fanclubs Red Blue Army blieb zunächst auch leer.

Da brachten lediglich riesige Transparente nicht so recht verständlich den Unmut über die Polizei zum Ausdruck.
Der Oberligist aus dem Allgäu marschierte mit voller Kapelle auf. Beim ESC mussten dagegen aus dem acht Mann zählenden Verteidigeraufgebot in der Not mit Jonas Huber und Tobias Schurzmann zwei an die Front. Sie bildeten mit dem aus der 1b rekrutierten Stefan Hummel die dritte Angriffsreihe. Bereits nach 91 Sekunden traf der sträflich allein gelassene Kirils Galoha zum 1:0. ESC-Goalie Simon von Fraunberg wurde schnell mehr als bloß „warm“ geschossen. Nachdem Sandro Schroepfer mit der ersten, aber dafür 100%-igen Torchance bei einem Nachschuss an Jochen Vollmer im Indians-Tor scheiterte, schepperte es dann innerhalb von 11 Sekunden zweimal durch Eddy Rinke-Leithans und Galocha. Von Fraunberg hielt was zu halten war, aber der 21-jährige Lette Galoha überwand ihn dann doch im zweiten Versuch zum 4:0. Die Eispiraten bäumten sich auf. Jaroslav Sarsok und Christian Göttlicher kamen zu guten Möglichkeiten, aber was von Fraunberg etwa gegen Tim Tenschert, Dominik Piskor oder Patrik Beck abzuwehren hatte, war von ganz anderem Kaliber. Sarsok überwand zum 1:4 dann Vollmer 47 Sekunden vor der Pause.

Aus der kamen die Eispiraten mit einer Überzahl. Wieder komplett, rutschte von Fraunberg ein Miettinen-Schuss durch die Schoner. Diesen mehr als verzeihlichen Lapsus machte der 22-jährige in Folge mit starken Paraden ein ums andere Mal wett. Gegen die Treffer zum 1:5 durch Piskor und Pierre Gläser zum 1:7-Pausenstand war er machtlos.

Zur Hälfte der Spielzeit war auch der Dorfener Fanclub wieder lautstark zurück und wenig später wurde Verteidiger Florian Mayer auch noch vom 45-jährigen Ex-Internationalen Jan Benda abgeschossen. Hängenlassen trotz der aussichtslosen Konstellation – nicht mit den Eispiraten. Florian Mayer biss auch auf die Zähne und in Überzahl belohnte er sich mit dem Treffer zum 2:7. Mit einem weiterhin starken von Fraunberg schlugen sich die Eispiraten wirklich achtbar. Das 2:8 - technisch sehr stark gemacht von Anton Barrain – war nicht zu verhindern. In dem Memminger Dauerdruck scheiterten Sarsok in Überzahl nach Klassesolo und Verteidiger Mark Waldhausen allein davonstürmend an Vollmer. Nach Galohas 9:2 verzweifelte Sarsok 10 Sekunden vor Schluss nochmal an Vollmer.

Statistik: 0:1 (2.) Galoha (Daniel Huhn, Antti-Jussi Miettinen), 0:2 (10.) Rinke-Leitans (Huhn, Galoha), 0:3 (10.) Galoha (Huhn, Miettinen), 0:4 (13.) Galoha (Rinke-Leitans), 1:4 (20.) Sarsok (Alexander Voglhuber), 1:5 (23.) Miettinen (Timo Schirrmacher), 1:6 (26.) Piskor (Rinke-Leitans, Beck), 1:7 (32.) Gläser (Jan Kouba, Gregor Kubail), 2:7 (42.) Mayer (Alexander Rauscher / 5-4), 2:8 (53.) Barrein (Benda), 2:9 (59.) Galoha (Huhn / 4-5);

SR: Siegfried Gut;

Strafminuten: ESC 2 / ECDC 8; Zuschauer: 250

Geschrieben von Helmut Findelsberger

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