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Schongau15020:3 Torschüsse hatte Trainer John Samanski zur ersten Pause auf dem Zettel. Dennoch lag sein ESC 0:1 im Rückstand. Er erkannte aber auch, dass „der Schongauer Torhüter sehr gut gehalten hatte mit Wahnsinnsreflexen“. Er wurde auch systematisch warm geschossen.

Ob es die Verteidiger Florian Mayer, Mark Waldhausen und Fabian Kanzelsberger nach einem Sturmlauf übers ganze Feld  oder die Angreifer Sandro Schroepfer und reihenweise Lukas Miculka versuchten, Daniel Blankenburg zeigte keine Schwächen.

Und dann nützten die Gäste im Spiel Vier gegen Vier einen Puckverlust des ESC in dessen Drittel durch Fabian Magg, der nach 14 Minuten ganz cool zum 1:0 einlochte. Miculka hatte noch vor der Pause Möglichkeiten auszugleichen. Einmal stoppten ihn ein Verteidiger und der Torhüter, 35 Sekunden vor der Sirene zielte er vorbei.

 Florian Brenninger hatte die erste Torchance des zweien Drittels. Dann stand Thomas Hingel im ESC-Heiligtum im Mittelpunkt und hielt seinem Team die Aufholjagd offen. Und die folgte auch. Thomas Vrba hatte nur leider die Seuche am Schläger. Wenn ihm der Torhüter nicht im Wege stand, dann waren es Latte und Pfosten. Zwei Strafzeiten überstanden die Eispiraten auch dank Hingel, ehe zwei Minuten vor der Pause eine Mammut auf die Sünderbank wanderte. Diese Überzahl schien für die Eispiraten schon ohne ernsthafte Torchance zu enden, da jagte Waldhausen zwei Sekunden  vor der Sirene nach Klasse-Zuspiel von Vrba den Puck aus bester Position zum Ausgleich unter die Latte dieser uneinnehmbar scheinenden Schongauer Bastion.

Mit einem Schuss wie ein Strich  ins Kreuzeck brachte Verteidiger  Fabian Kanzelsberger kurz nach Wiederbeginn Dorfen in Führung. Es war das Signal zu einem offenen Schlagabtausch. Schongaus tschechischer Altmeister scheiterte an Hingel, ESC-Kapitän Andi Attenberger an Blankenburg, Schongaus Maucher an Hingel und Stuffer am Pfosten des ESC-Tores. Das 2:2 durch erneut Magg  kam da nicht überraschend. Vrba zielte dann drüber, Fl. Brenninger, Schroepfer und Mario Sorsak verzweifelten am Gäste-Keeper. Die Partie wurde mit offenem Visier geführt und auch zum Nervenspiel.  In der Schlussphase sicherte Hingel mit  starken Paraden den ersten Punkt, bevor es in die Verlängerung ging.

Dier erste Overtime im ersten Saisonspiel stand an. Als sich Miculka unnachahmlich durchsetzen konnte, stand Routinier Tobias Brenninger nach 2:48 Minuten goldrichtig zum 3:2-Siegtreffer.

Statistik: 0:1 (14. Min.), Magg (Mathias Schuster / 4-4), 1:1 (40.) Waldhausen (Vrba / 5-4), 2:1 (42.) F. Kanzelsberger (Tobias Brenninger, Schroepfer), 2:2 (49.) Magg (Schuster, Sebastian Sutter), 3:2 (63.) T. Brenninger (Miculka);

Strafminuten: ESC 6 / EAS 6;

Zuschauer: 240

Geschrieben von Helmut Findelsberger

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