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eispiraten 120Kaum dass die Bayernliga-Vorrunde eröffnet ist, stehen für die ESC-Puckjäger an diesem zweiten Wochenende absolute Highligths, und sehr große Herausforderungen an.

Für die Eispiraten ist gleich zweimal Derbytime angesagt. Am heutigen Freitagabend gastiert um 20 Uhr der EHC Klostersee in der Dr. Rudolf-Halle und am Sonntag, kommt es dann in der Erdinger Eishalle zum heimischen Eishockey-Klassiker zwischen den TSV Gladiators und den Isenstädter Eispiraten.


Bereits zum dritten mal kreuzen in dieser noch jungen Saison die beiden Traditionsteams aus Grafing und Dorfen die Schläger. Während dem 1:8 der Samanski-Truppe beim ersten Testspiel Anfang September in Grafing noch wenig Bedeutung beigemessen wurde, zeigte sich beim zweiten Probelauf in Dorfen (4:3-Sieg des ESC), dass sich hier zwei Konthrahenten auf Augenhöhe begegnen. In der Breite ihrer Reihen dürfte das Team von Trainer Dominik Quinlan noch besser besetzt sein, als die Eispiraten. Mit einem ganzen Ensemble an Ex-Oberligaspielern sind die Grafinger überdurchschnittlich besetzt.Ihre Ansprüche zielen deutlich auf die Rückkehr in die Oberliga-Süd ab aus der sie sich aus wirtschaftlichen Gründen vor zwei Jahren verabschieden mussten.Mit dem Deutsch-Kanadier Bobby Wren (44), und dem Schweden Andreas Persson den Gebrüdern Nicolai (Verteidiger) und Philipp Quinlan und nicht zuletzt mit dem pfeilschnellen Aussenstürmer Raphael Käfer, um nur einig zur nennen, hat das EHC-Team ausgeglichene und hohe Qualität aufzubieten. Mit Siegen 4:3 in Miesbach und 4:2 zuhause gegen Erding sind die ambitionierten Grafinger optimal in die Liga gestartet.

Beim ESC Dorfen rechnet man in dieser Woche mit der Rückkehr des erfahrenen Stammverteidiger Alexander Rauscher. Verletzt hat sich allerdings im Training Verteidiger Tobias Fengler, der voraussichtlich mindestens vier Wochen ausfällt. Fraglich ist indes auch der Einsatz des Topscorers Lukas Miculka, der sich im letzten Testspiel vor zwei Wochen gegen Klostersee nach einer Faustkampfeinlage, angezettelt von Bobby Wren, eine Fingerverletzung zugezogen hat.

Gewehr bei Fuss steht der littauische Ex-Nationalspieler Povilas Verenis (28)., der vorerst wegen der Selbstbeschränkung der Bayernligaclubs auf zwei Kontingentspieler in der Dorfener 1b-Mannschaft spielt, aber bereits regelmäßig bei den Bayernligisten mittrainiert.

Geschrieben von Georg Brennauer

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