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Geretsried5:0-Führung nach 15 Spielminuten
ESC Dorfen musste dennoch bis zum Schluss alles geben.
Mit einem 6:4 (5:2, 0:1, 1:1) – Sieg gegen den ESC Geretsried fuhr der ESC Dorfen die maximale Punktausbeute an diesem Wochenende ein.

Gegen unbequeme und nie aufsteckende River Rats mussten die Eispiraten aber an ihre Grenzen gehen. Und das nach dem Samstagfrüh um 4 Uhr beendeten Trip nach Schweinfurt.
Hellwach waren die Eispiraten dennoch. Mit rekordverdächtigem Blitzstart schloss nach 15 Sekunden Tomas Vrba einen Klassespielzug zum 1:0 ab. Die Oberländler, die am Freitag Erding so klar abgefertigt hatten, verdauten den Schock schnell. ESC-Keeper Thomas Hingel wurde gleich von Max Hüsken und Jonas Köhler ernsthaft geprüft. Das Duo Vrba/Miculka machte dem Spuk ein Ende und Verteidiger Fabian Kanzelsberger vollendete zum 2:0. Der ESC war nun Herr im Haus. Geretsrieds Goalie Martin Morczinietz zeigte starke Paraden gegen Florian Brenninger, Ernst Findeis und Christian Göttlicher, ehe er nach einem Dorfener Doppelschlag in der 13. Minute Dienstschluss hatte. Millimetergenau zirkelte Andreas Attenberger die Scheibe zum 3:0 in den Winkel. 13 Sekunden später lochte Ernst Findeis nach einem abgewehrten Brenninger-Schuss ein. Die River Rats nahmen eine Auszeit und der Neue zwischen den Pfosten, David Albanese kassierte 72 Sekunden später das 0:5 durch Vrba. Einem Dauerbeschuss hielt Albanese stand bis sein aufgerückter Verteidiger Stephan Englbrecht den ersten Treffer erzielte. 51 Sekunden vor der Pause konnte Ondrej Horvath zum 2:5 abstauben.


Die erste Strafzeit dieser Partie gab es mit Beginn des zweiten Drittels gegen die Gäste, nachdem sie sich übertrieben lang geziert hatten, ihre Kabine zu verlassen. Und es sollte nicht der letzte Strafbankbesuch in diesem Spielabschnitt bleiben. Dafür wollte das Runde einfach nicht ins Eckige. Vor allem die Eispiraten erspielten sich eine Unmenge klarster Tormöglichkeiten und vergaben sie. Florian Brenninger allein hätte den Spielstand fast auf zweistellig schrauben können. Pech, Torpfosten und ein immer stärker werdender Albanese waren das Problem. Und die Gäste rochen Lunte so ab Mitte dieses Spielabschnitts. Hauptschiedsrichter Stefan Stauber, vorher ein paar Mal recht großzügig gegenüber den River Rats, schickte in der 34. Min. deren Nico Wischnevsky für einen übertriebenen Stockeinsatz mit 5 plus Spieldauer in die Kabine und ESC-Verteidiger Alexander Rauscher musste zum Nähen ins Krankenhaus. Der numerische Vorteil war dahin, als Fl. Brenninger und Miculka nacheinander in die Kühlbox mussten. In Überzahl ließ sich dann Horvath nicht lange bitten und es stand nur noch 5:3 beim erneuten Pausengang.


Es war klar – die Gäste würden im Schlussdrittel nochmal alles versuchen. Dennoch hätten Vrba (Pfosten) und Sandro Schroepfer, der über den Puck drosch, früh alles klar machen können. Hingel wurden auch einige Wahnsinnsparaden abverlangt, ehe Miculka mit einem Klasseschuss ins lange Eck 115 Sekunden vor Schluss für Entwarnung sorgte. Horvaths dritter Treffer in der letzten Minute hatte nur noch kosmetischen Wert.


Statistik:1:0 (1.) Vrba (Schroepfer, Miculka), 2:0 (6.) F. Kanzelsberger (Vrba, Miculka), 3:0 (13.) Attenberger (F. Kanzelsberger, Findeis), 4:0 (13.) Findeis (Fl. Brenninger, Johannes Kroner), 5:0 (15.) Vrba (Florian Mayer, Schroepfer), 5:1 (16.) Englbrecht (Hüsken), 5:2 (20.) Horvath, 5:3 (37.) Horvath (Tauber / 4-3), 6:3 (59.) Miculka (Vrba, Schroepfer), 6:4 (60.) Horvath;

Strafminuten: Dorfen 10 + 10 (Waldhausen) / Geretsr. 7 + 20;

Zuschauer: 260

Geschrieben von Helmut Findelsberger

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