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Pegnitz 150Wie ein Team, das noch an ihre Chance auf Platz 8 glaubt, trat der ESC Dorfen nicht auf. 5:4 (1:2, 2:1, 1:1, 1:0) n. Verl. Gewannen die Eispiraten nach zähem Ringen gegen den EV Pegnitz.
Auch wenn der Tabellenletzte nur eine Mini-Truppe mit „11 plus 2“ aufbieten konnte,

wollten diese bestimmt nicht 230 Kilometer nach Dorfen und diese dann wieder nach Hause zurücklegen, um sich mir nichts dir nichts ihrem Schicksal zu ergeben. Und sehr gute Eishockeyspieler hatten die Oberfranken immer noch dabei. Vor allem der Lette Aleksandrs Kercs und der Tscheche Roman Navarra beschäftigten die Eispiraten.
Die waren mit 19 Feldspielern und zwei Torhütern angetreten. Ernst Findeis und Mark Waldhausen, Christian Göttlicher mit einem starken Solo, sowie Tobias Fengler prüften mal den guten Julian Bädermann im EVP-Heiligtum. So richtig auf Touren kam das ESC-Spiel nicht. Und dann stand es plötzlich 0:2. Beim ersten Pegnitzer Treffer hatte Navarra noch Glück, dass der aus bester Position abgefeuerte Puck Thomas Hingel im ESC-Tor irgendwie noch durchflutschte. Beim 2:0 für die Gäste brillierte Navarra als Vorbereiter für Tristan Schwarz. Die Eispiraten schienen jetzt wachgerüttelt, denn nur 50 Sekunden später folgte ein wirklich zielstrebiger Angriff, den Florian Brenninger abschloss.


Aus der Pause kamen die Eispiraten zumindest viel zielstrebiger, jedoch ohne den angeschlagenen Verteidiger Alexander Rauscher. Findeis jagte die Scheibe nach 72 Sekunden in den Winkel zum 2:2 und im Minutentakt ging es weiter. Tomas Vrba scheiterte noch an Bädermann, ehe Lukas Miculka nach einer Traumkombination über Tobias Brenninger und Florian Mayer nur noch den Schläger hinhalten musste zum 3:2. Christian Göttlicher saß dann genau 6 Sekunden auf der Strafbank, da hieß es auch schon 3:3, nachdem Stefan Hagen einen Kuhn-Schuss abgefälscht hatte. Die Eispiraten waren damit auch schon wieder von der Rolle. Für den Rest dieses Spielabschnitts war Hingel im ESC-Tor sogar mehr gefordert als sein Gegenüber.


Es blieb auch nach der erneuten Pause beim zähen Ringen und dem vergeblichen Bemühen der Eispiraten, zu Spielfluss und Kombinationseishockey zu finden. Und dann passierten solche Abspielfehler beim Spielaufbau aus dem eigenen Drittel wie vor dem erneuten Pegnitzer Führungstreffer durch Ralf Skarupa. Der Ausgleich gelang in der 51. Min. mit seinem zweiten Treffer Findeis. Der hatte noch ein paar gute Einschussmöglichkeiten und trotz einer druckvollen Schlussphase blieb den Eispiraten die Verlängerung nicht erspart.
In der 64. Min. war es dann Offensivverteidiger Waldhausen, der zum 5:4-Sieggtreffer auf und davon zog.

Statistik:
0:1 (14.) Navarra (Johannes Seidinger, Kercs), 0:2 (16.) Schwarz (Navarra), 1:2 (17.) Fl. Brenninger (Göttlicher, Waldhausen), 2:2 (22.) Findeis (Fengler), 3:2 (24.) Miculka (Mayer, T. Brenninger), 3:3 (25.) Hagen (Jüngst, Kuhn / 5-4), 3:4 (47.) Skarupa (Robin Niedermeier, Johannes Seidinger), 4:4 (51.) Findeis (Mayer, Fl. Brenninger), 5:4 (64.) Waldhausen;

Strafminuten: ESC 6 / EVP 6;

Zuschauer: 160

Geschrieben von Helmut Findelsberger

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