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peissenbergEs fehlten zu viele vom Stammpersonal
Bis dahin noch theoretisch möglich, dürfte für den ESC Dorfen seit Freitagabend das Erreichen der Relegationsrunde zwischen Bayern- und Oberliga erledigt sein. 0:4 (0:0, 0:3, 0:1) unterlagen sie mit einer um ein Drittel dezimierten Mannschaft dem TSV Peißenberg. Zu sehr dezimiert gingen die ESC-Eispiraten diese Partie

um den „letzten Strohhalm“ im Kampf um Platz 8 an. Neben den langzeitverletzten Huber, Schroepfer und Voglhuber fielen auch noch Kapitän Attenberger sowie die Brenninger-Brüder aus und das Verteidiger-Duo Rauscher und Numberger war im Urlaub. Auch die Gäste waren dezimiert. So fehlte u.a. mit dem Kanadier Daniel Clairmont einer der Topscorer. Während aber der ESC bei nur 14 Feldspielern nicht mal drei Blöcke voll brachte, konnte Peißenberg doch 17 plus 2 aufbieten.

Kaum hatte Puckkind Teresa Braun aus Gebensbachs U 11 die Partie mit dem ersten Bully eröffnet, trat Hauptschiedsrichter Storf nach 10 Sekunden mit der ersten Strafzeit gegen Dorfen auf den Plan. Das Unterzahlspiel beherrschen die Eispiraten ganz gut, sollte ihnen aber im zweiten Spielabschnitt noch zum Verhängnis werden. Der ESC ließ bei dieser Dezimierung ebenso wenig zu wie Minuten später bei erneuten zwei Strafminuten. Als bei Peißenberg Malzatzki in die Kühlbox wanderte, forderten die ESC-ler Gäste-Keeper Felix Barth mit ansehnlichem Powerplay alles ab. In den letzten Minuten bis zur Pause bewahrte Thomas Hingel im ESC-Tor, der bei einem Pfostenknaller von Felix Barth Glück hatte, mit starken Paraden vor einem Rückstand.

Beide Teams schienen einen besonderen Pausentee bekommen zu haben. Und der ESC war in Überzahl mehrmals dran am Führungstreffer. Den machten die Gäste durch ihr Phantom Manfred Eichberger, nachdem Lukas Miculka im Gästedrittel den Puck vertändelt hatte. Es kam noch schlimmer, denn aus ihrer nächsten Strafzeit machten die Gäste auch noch das 2:0 durch Florian Höfler - wieder hatte Eichberger maßgeblich beteiligt. Ab Minute 29 hagelte es sprichwörtlich Strafen gegen die Eispiraten. Hingel hielt was zu halten war und ging auch mal kurzfristig gegen den anstürmenden Eichberger k.o. 77 Sekunden vor der Pause musste er sich gegen dessen Blueliner bei doppelter Unterzahl geschlagen geben.

Trotz des 0:3-Rückstandes gegen einen in den 10 Minuten vor der Pause drückend überlegenen Gegner - aufgeben kam weder bei den Eispiraten, noch beim unermüdlich anfeuernden Fanclub Red Blue Army in Frage. In Gefahr ließen sich die eingespielter auftretenden Gäste nicht mehr bringen. Und dann sorgte Eichberger wieder mal für ein Highlight, als er seine Gegenspieler reihenweise umkurfte, bis ihn eine Dorfener Notbremse stoppte. Die zwei Minuten gegen Florian Mayer blieben folgenlos, aber in der vorletzten Minute zelebrierten die Eishackler noch ein Powerplay zum 4:0 durch Leonhard Zink – auch da war Eichberger mitbeteiligt.

Statistik: 0:1 (26.) Eichberger, 0:2 (28.) Höfler (Eichberger, Singer / 4-5), 0:3 (39.) Eichberger (5-3), 0:4 (59.) Zink (Höfler, Eichberger / 5-4);

Hauptschiedsrichter: Florian Storf;

Strafminuten: ESC 22 / TSV 8;

Zuschauer: 230

Geschrieben von Helmut Findelsberger

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