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Pressefoto Helmut FindelsbergerEispiraten am Freitag in Vilshofen – Sonntag Nachholpartie in Schongau

Zweimal müssen die Eispiraten des ESC Dorfen an diesem Wochenende auswärts auf Punktejagd gehen. Am Freitag um 19.30 Uhr werden sie vom ESC Vilshofen erwartet und am Sonntag um 17 Uhr findet in Schongau eine Nachholpartie statt.


So schlecht wie vergangenen Sonntag der Heimauftritt der Eispiraten beim 2:4 gegen Buchloe war, spielt man nicht zweimal. Der Einstieg in diese Relegationsrunde konnte sich sehen lassen mit den Heimsiegen gegen die Landesligisten Amberg Amberg (5:3) und Kempten (6:1). Das dazwischen angesetzte Auswärtsspiel in Schongau fiel aus. Die 3:10-Schlappe in Hassfurt wurde vom Verband wegen der zu vielen Ausländer auf Seiten der Unterfranken in einen 5:0-Sieg umgewandelt, eh das vergangene Gruselwochenende folgte mit dem unnötigen 4:6 beim Bayernligisten Geretsried und dem Tiefpunkt gegen den Landesliga-Vierten aus dem Allgäu.
Gegen Landesligist Nr. 5 müssen die Eispiraten nun wieder auf Kurs kommen. Mit den Leistungen der ersten Spiele sollte dies gegen den Fünften der LL-Gruppe 1 auch machbar sein. Die „Wölfe“ haben mit dem Erreichen dieser Runde und dem vorzeitigen Klassenerhalt „in ihrer Liga“ nach eigenem Bekunden „schon alles erreicht“. Nach drei teils deftigen Niederlagen haben sie letzten Freitag die ambitionierten Kemptener 4:2 besiegt. Nach der 2:12-Sonntagspackung in Hassfurt warten sie noch auf die Wertung vom Verband zu ihren Gunsten. Zu unterschätzen sind die Niederbayern, bis 2001 angestammter Bayernligist, keinesfalls in ihrem 1000 Zuschauer fassenden Freiluftstadion zwischen der durchaus stürmischen Vils auf der einen und den gefüllten Freibadbecken auf der anderen Seite. Sie haben erfahrene und mit allen Wassern gewaschene Cracks wie den deutsch-russischen Spielertrainer Wladimir Gomow, den polnischen Ex-nationalspieler mit deutschem Pass, Robert Suchomski oder den slowakischen Verteidiger und Ex-Profi Jaroslav Koma, 10 Tore, 12 Assists und nur 10 Strafminuten in 16 LL-Spielen, in ihren Reihen. Überhaupt ist ein Großteil des Kaders von Deggendorfer und Passauer Eishockeyschule geprägt. Der 45-jährige tschechische Ex-Profi Milan Blaha und sein Sohn Milan jun. (20) wechselten wegen der Ausländerbeschränkung nach der Landesligarunde zum Ligakonkurrenten TSV Trostberg, der mit dem Dorfener Ex-Trainer Heinz Feilmeier um den LL-Klassenerhalt kämpft.
Beim ESC fehlen vom zuletzt aufgebotenen Kader Tobias Brenninger (beruflich), der gegen Buchloe schwer verletzte Alex Rauscher und mit dem grippekranken Johannes Huber ein weiterer Verteidiger. „Angesichts des kalten Duschwassers brauchen wir uns nicht wundern“- O-Ton Eishockeychef Manfred Detterbeck. Schwer wiegt der Ausfall des langzeitverletzten Abwehrstrategen Florian Mayer.
Der ESC sollte trotzdem in der Lage sein, drei Punkte und Selbstvertrauen für die ungleich schwerere Aufgabe am Sonntag in Schongau mitzunehmen.

Geschrieben von Helmut Findelsberger

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