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13-10-2017 20:00

Spielerstatistik

Christian Seidlmayer 6'    
Tobias Fengler 11'    
Christian Seidlmayer 16'    
Mark Waldhausen 22'    
Lukas Miculka Ass. 22'    
Trevor Hills 29'    
Ernst Findeis Ass. 29'    
Christian Göttlicher 30'    
Trevor Hills 33'    
Lukas Miculka 34'    
Tobias Brenninger 35'    
Tobias Brenninger 42'    
Florian Mayer Ass. 42'    
Sandro Schroepfer 44'    
Christian Seidlmayer 50'    
Lukas Miculka 60'    
Lukas Miculka 60'    
Andreas Attenberger 63'    

Ein verbissenes, hartes und spannendes, aber niemals unfaires Derby lieferten sich am Freitagabend die Eispiraten vom ESC Dorfen und die Erding Gladiators. Die Entscheidung fiel erst im Penaltyschießen.

Dorfen – 3:3 (0:1, 2:1, 1:1) stand es nach 60 Minuten in einem spannenden Derby. Zweimal hatten die Gladiators geführt, einmal die Eispiraten. Das bessere Ende hatten schließlich die Gladiators für sich, die sich im Penaltyschießen durchsetzten.

Die Eispiraten liefen in Bestbesetzung auf, bei den Gladiators fehlte dagegen fast ein kompletter Block mit Alex Gantschnig, Daniel Krzizok, Sebastian Lachner und Christian Poetzel. Und auch die Jugendspieler waren nicht mit dabei. Dafür war Kapitän Sebastian Schwarz nach abgelaufener Sperre wieder im Kader, und auch ein Neuzugang: Philipp Michl, der zuletzt vereinslos war, unterschrieb am Donnerstagabend seine Vereinbarung mit dem TSV, und wenige Stunden vor Anpfiff traf die Spielgenehmigung ein. So konnte Trainer Thomas Vogl wenigstens drei komplette Blöcke aufbieten.

Dafür musste aber mit Thomas Mühlbauer ein gelernter Verteidiger in den Sturm. Und der überraschte schon nach 27 Sekunden ESC-Torwart Kevin Yeingst mit einem Schuss von schräg hinter dem Tor – und es stand 1:0 für Erding. Die Gladiators setzten nach, doch die größeren Chancen hatte in der Folge Dorfen. So zum Beispiel durch Lukas Miculka in Unterzahl (8.), Ernst Findeis (11.) und noch einmal Miculka in Unterzahl (12.) – doch jedes Mal blieb Erdings Torwart Andreas Gerlspeck Sieger.

Den besseren Start ins zweite Drittel erwischten die Gastgeber. Von Miculka glänzend vorbereitet, drückte Mark Waldhausen den Puck aus kurzer Distanz zum 1:1 über die Linie (22.). Die Eispiraten blieben am Drücker. Miculka tankte sich durch die Gästeabwehr, doch sein Schuss landete am Pfosten. Die Gladiators konnten sich danach wieder ein wenig befreien, und nach erstklassiger Vorbereitung von Timo Borrmann traf Dominik Retzer zum 2:1 für die Gladiators (27.). Allerdings hielt die Führung nur rund zwei Minuten, dann staubte Trevor Hills in Überzahl zum 2:2 ab.

Verlief das Derby trotz einiger Strafen ziemlich friedlich, wurde es jetzt etwas hitziger auf dem Eis, und das Schiedsrichtergespann musste öfter dazwischengehen – sogar auf der Spielerbank. Die dritte Erdinger Führung verhinderte Yeingst, als er gegen Philipp Spindler (31.) und Michl (33.) in höchster Not rettete.

Das Schlussdrittel begann mit einer Dorfener Überzahl – und mit der ersten Dorfener Führung. Tobias Brenninger wuchtete den Puck per Direktabnahme zum 3:2 ins Netz (42.). Die Gladiators mussten jetzt kommen, doch fanden sie zunächst keine Lücke in der ESC-.Abwehr – auch nicht bei ihren Überzahlmöglichkeiten. Im Gegenteil: Jetzt taten sich Konterchancen für die Eispiraten auf, die jedoch nicht konzentriert ausgespielt wurden. Prompt stand es in der 57. Minute 3:3. Völlig ungedeckt verwertete Florian Zimmermann einen Deubler-Pass.

In den letzten Minuten wurde es vor beiden Toren turbulent, aber es fiel kein Treffer mehr, so dass es in die Verlängerung ging. Diese verlief torlos, und so musste das Penaltyschießen die Entscheidung bringen. Bei Dorfen scheiterten Hills, Miculka und Florian Brenninger am glänzenden Gerlspeck, während bei Erding Marco Deubler traf. Das reichte zum Sieg.

Statistik

Tore: 0:1 (1.) Mühlbauer, 1:1 (22.) Waldhausen (Miculka), 1:2 (27.) Retzer (Borrmann), 2:2 (29.) Hills (Findeis/5-4), 3:2 (42.) T. Brenninger (Mayer/5-4), 3:3 (57.) Zimmermann (Deubler, Mitternacht), 3:4 (P) Deubler. – Zuschauer: 520. – HSR: Stefan Storf. – Strafminuten: Dorfen 22, Erding 22.

Kein eigener Bericht vorhanden - Quelle: Münchener Merkur

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