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17-11-2017 20:00

Zusätzliche Angaben

Drittelergebnis:
2:4, 3:4,0:4

Bericht Münchner Merkur vom 17.11.17 23:00
https://www.merkur.de/sport/eishockey/esc-dorfen/ein-grosser-kampf-und-viele-tore-9374219.html

Der Bayernliga-Gipfel bot mit jeder Menge Treffern, umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidungen und ausflippenden Fans wirklich alles. Für die Dorfener Eispiraten fiel die Niederlage mit 5:12 Toren (2:4, 3:4,0:4) gegen Höchstadt um einiges zu hoch aus.

Die mit Spannung erwartete Partie begann mit gut zehnminütiger Verspätung. Und die Eispiraten wurden gleich eiskalt erwischt. Nach nur 38 Sekunden traf Ales Kreuzer für Tabellenführer Höchstadt zum 1:0. Die Hälfte seiner Strafe hatte Sandro Schroepfer abgesessen, da fand ein Querpass von Kreuzer über Verteidiger Waldhausen den Weg zum 2:0 ins ESC-Tor (3.). Und es kam noch dicker: Der DEL-erfahrene Vitalij Aab legte bei ESC-Strafe das 3:0 fürden HEC drauf (5.).

Dorfens Coach John Samanski reagierte und nahm eine Auszeit. Dann kochten abwechselnd die Fanseelen beider Lager über. Lukas Miculka konnte dem abhebenden HEC-Verteidiger Babinsky noch ausweichen, aber der Höchstadter verletzte sich ganz unglücklich, blieb bewusstlos liegen und musste auf der Trage rausgebracht werden. Die rund 150 Gästefans flippten schier aus. Nur einer blieb cool: Schiri Christoph Ober – und das war in der Folge oft genug nötig.

Verteidiger Johannes Kroner gelang nach zehn Minuten der erste Dorfener Treffer, aber die favorisierten Gäste kontrollierten weiter die Partie. Und sie bekamen mit Verspätung ihren vierten Treffer zugesprochen, nachdem der von Kreuzer abgefeuerte Puck Richtung Torlinie gegangen war (13.).

Wenig später wurde ein Dorfener Treffer wegen vorangegangenen Fouls nicht gegeben. Dann blieb Höchstadts Tratz liegen. Er war nicht gefoult worden, aber nicht alle sahen das so. Auf der Gegenseite verwandelte der in Unterzahl gefoulte Florian Brenninger 36 Sekunden vor der Pause seinen Penalty zum 2:4. Als sich dann Höchstadts Urban scheinbar schwer verletzt krümmte und die einzige Strafzeit ein Zehner gegen den reklamierenden Alligator Andre Lenk war, war im Dorfener Hexenkessel zum Glück gleich Pause.

Auch im zweiten Drittel ging es einem Spitzenspiel würdig weiter. Unnachahmlich, wie Miculka HEC-Keeper Schnierstein zum 3:4 (26.) verlud. Höchstadt antwortete prompt durch Michal Petrak zum 5:3. Dorfen war aber jetzt im Spiel. Ernst Findeis jagte einen Hammer zum 4:5 in die Maschen, und Miculka setzte die Show allein davonziehend zum 5:5 (30.) fort.

Nach einer Auszeit brachte Aab die Gäste in Überzahl wieder in Front (33.) und auch beim 7:5 (38.) durch Kreuzer hatte der ESC einen Mann weniger auf dem Eis.

Keine Folgen hatte es für Lenk, dass er Dorfens Florian Brenninger unfair abräumte. Dafür kassierte der Bruder des Gefoulten wegen Reklamierens zwei Strafminuten – und Dorfen den nächsten Gegentreffer durch Petrak 39 Sekunden vor der Pause.

Im Schlussdrittel machte der Spitzenreiter den Sack zu und schraubte das Ergebnis auf 12:5.

Statistik:

Tore:0:1 (1.) Kreuzer (Mikesz), 0:2 (4.) Kreuzer (5-4); 0:3 (5.) Aab (Jun, Kreuzer / 5-4); 1:3 (10.) Kroner (Fl. Brenninger), 1:4 (13.) Kreuzer (Jun), 2:4 (20.) Fl. Brenninger (Penalty / 4-5), 3:4 (26.) miculka (Mayer, Waldhausen), 3:5 (26.) Petrak (Tratz), 4:5 (27.) Findeis (T. Brenninger), 5:5 (30.) Mikculka (Mayer), 5:6 (34.) Aab (Petrak, Vojcak / 5-3), 5:7 (38.) Kreuzer (Petrak, Vojcak / 5-4), 5:8 (40.) Petrak (Vojcak/5-4), 5:9 (45.) Grau (Seibel, Seelmann), 5:10 (49.) Petrak (Vojcak, Aab / 5-4), 5:11 (52.) Seibel (Seelmann).

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