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eispiraten 120Dorfens Eishockeychef verspricht den Fans, gegen Schweinfurt einen anderen ESC zu sehen, wie zuletzt in der Hauptrunde (3:10 gegen Geretsried).
Mit dem Auftakt der Bayernliga-Zwischenrunde-Abstieg beginnt für die Puckjäger vom ESC Dorfen die wichtigste Phase der Saison.

Am Freitag um 20 Uhr geht es im Dr.-Rudolf-Stadion wieder einmal gegen den ERV Schweinfurt.
Beide Lager klammern sich an die Weisheit, dass eine schlechte Generalprobe eine tolle Premiere verspricht. Sowohl die Dorfener als auch die Unterfranken waren in den finalen Heimspielen der Hauptrunde gegen Geretsried (3:10) beziehungsweise Pfaffenhofen (3:7) unter die Räder gekommen. Indes verspricht Eishockeychef Manfred Detterbeck, dass die Fans am Freitagabend einen anderen ESC sehen werden.

Allerdings ist Abwehrchef Johannes Kroner wegen einer Spieldauerstrafe zum Zuschauen verurteilt und bestenfalls als Motivator an der Bande aktiv. Und zwischenzeitlich ist auch noch Florian Mayer erkrankt. Es fehlt also ein komplettes Verteidigerpaar, das es zu kompensieren gilt.
Die beiden Kontingentpositionen nehmen Lukas Miculka und sein tschechischer Landsmann Tomas Vrba ein. Außerdem stehen zumindest drei Goalies zu Wahl, denn Simon von Fraunberg, Andi Tanzer und Andi Marek waren voll in den Trainingseinheiten dieser Woche eingebunden. Aus dem Juniorenlager werden wiederum die Verteidiger Erik Walter und Sebastian Rappolder gefordert sein. Außerdem steht Allrounder Ernst Findeis zur Verfügung.
Aus den bisherigen zwei Begegnungen mit den Mighty Dogs stehen ein 5:4-Heimsieg der Eispiraten und eine 2:6-Niederlage in Schweinfurt in der Bilanz. Nach dem Rückzug von Bad Kissingen holten sich die Mainfranken drei Verteidiger und einen Stürmer zur Verstärkung. Zu den Eckpfeilern beim EVR zählen neben den Torleuten Philipp Schnierstein und Kevin Keßler der Litauer Auswahlverteidiger Domantas Cypas, der Stürmer Jan Kouba sowie er Amerikaner Jeff Murray, der in Dorfen drei Treffer erzielte.
Weil die 13 Teams starke Konkurrenz ziemlich ausgeglichen sein dürfte und die letzten zwei Mannschaften im Modus „Best of three“ den zweiten Absteiger neben Bad Kissingen ermitteln, wird es in den nächsten zwölf Spielen vermutlich stets eng zur Sache gehen. Im ESC-Lager hofft man jedenfalls auf einen erfolgreichen Einstand heute gegen Schweinfurt und am Sonntag um 18 Uhr in Königsbrunn.

Geschrieben von Georg Brennauer

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