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Schongau150

Mit 5:3 (1:1, 2:0, 2:2) holten sich die Eispiraten am Freitagabend Sieg Nummer 1 und verteidigten damit ihren Heimvorteil.
In Anbetracht dessen, was auf dem Spiel steht, war die Kulisse sehr spärlich.

Da hat wohl so mancher Eishockeyfan in Zeiten des Corona-Virus einen Rückzieher gemacht, was vor allem auf die Schongauer Fraktion zutraf. Anlaufphase brauchten beiden Teams keine. Simon von Fraunberg, für den bereits in Urlaub gegangenen Tanzer im ESC-Heiligtum, hatte nach 21 Sekunden bereits seine zweite Bewährungsprobe gegen Schongaus Topscorer Jakub Muzik zu bestehen.
Wo es lang ging, bestimmten in der Folge zumeist die Eispiraten, waren aber nie sicher vor den gefährlichen Kontern der Mammuts. Bei so einem tankte sich Schongaus zweiter Kontingentspieler, der Slowake Ronald Dvonc, an der Bande durch und seine Hereingabe veredelte der junge Markus Güssbacher in der 5. Minute zum 1:0 für die EAS. 33 Sekunden später war alles wieder auf Gleichstand. Martin Saluga tankte sich durch und zirkelte den Puck traumhaft ins kurze Eck.
Der Rest war bis zur Pause ein Anrennen der Eispiraten gegen das Schongauer Abwehrbollwerk um den starken Goalie Daniel Blankenburg. Schrecksekunde für Dorfen nach 15 Minuten. Timo Borrmann und Alexander Voglhuber blieben hinterm Gäste-Tor liegen und für letzteren war die Partie beendet. Eineinhalb Minuten vor der Pause wurde Mario Sorsak bei seinem Comeback nach auskurierter Gehirnerschütterung beim Torschuss böse abgeräumt. Sünder Jonas Lautenbacher war mit „2+10“ gut bedient.

Der Rest dieser zwei Minuten und eine weitere Hinausstellung gegen Schongau ließen auch nach der Pause zunächst den ESC den Spielverlauf bestimmen. Schongau fing sich dann, wurde immer stärker und auch torgefährlich. Simon von Fraunberg hatte plötzlich Schwerstarbeit zu leisten. Bis zum Doppelschlag von Bastian Rosenkranz! Schongaus Szwez hatte haarscharf vorbeigezielt und ein schulmäßiger Gegenzug führte zum 2:1. Und Rosenkranz war jetzt heiß! Sein nächster Versuch ging noch vorbei, aber 52 Sekunden nach seinem ersten Treffer folgte auch schon Nummer 2.


Nach der Pause hielten die Eispiraten den Druck hoch und alles ging auch etwas leichter von der Hand. Lukas Miculka schloss ein Solo zum 4:1 ab und endlich brachte auch eine Überzahl einen Ertrag mit Salugas 5:1. Nach knapp 48 Minuten bremsten sie sich aber mit Strafminuten aus. Der zum Verteidiger umfunktionierte Ernst Findeis kassierte einen Zweier und wenig später folgte ihm Miculka mit „2+2“. In doppelter Überzahl traf Muzik und Schongau war jetzt wieder im Spiel. Vor allem weil der ESC weiter Strafen zog und eine davon Daniel Holzmann zum 3:5 nützte.


Statistik:
Tore/Vorlagen: 0:1 (5.) Güßbacher (Dvonc), 1:1 (6.) Saluga (Ullmann, Miculka), 2:1 (37.) Rosenkranz (Miculka, Saluga), 3:1 (38.) Rosenkranz (Saluga, Miculka), 4:1 (43.) Miculka, 5:1 (46.) Saluga (Miculka, Borrmann / 5-4), 5:2 (50.) Muzik (Dvonc, Holzmann / 5-3), 5:3 (56.) Holzmann (Muzik, Dvonc / 5-4),

Hauptschiedsrichter: Philipp Sintenis;

Strafminuten: ESC 14 / EAS 12 + 10;

Zuschauer: 200

Geschrieben von Helmut Findelsberger

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