Freitag, 20 Uhr im Dr. Rudolf-Stadion: Playoff-Start gegen den SC Reichersbeuern
– Spiel 2 am Sonntag in der Bad Tölzer Hacker Pschorr Arena
Teil eins des Unternehmens Bayernligaaufstieg hat der ESC Dorfen als Bester aller 20 Landesligaclubs souverän abgearbeitet. Am heutigen Freitagabend starten die Eispiraten in den entscheidenden Teil zwei mit dem ersten Playoff-Spiel um die Bayerische Landesligameisterschaft. Gegner ist um 20 Uhr im Dr. Rudolf-Stadion der SC Reichersbeuern.
Der Club aus der knapp 3000 Einwohner zählenden Gemeinde kooperiert in der Nachwuchsarbeit mit dem großen Nachbarn EC Bad Tölz. In den 80iger- und 90iger-Jahren spielte der SCR mit seiner ersten Mannschaft sogar in der Regionalliga des DEB und in der Bayernliga. 2020/21 war Reichersbeuern Bayer. Landesligameister, ließ aber dem im Playoff-Finale unterlegenen EV Pegnitz den Vortritt in die Bayernliga. Im Laufe dieser Saison war der SCR nach 19 Spielen Vierter der Gruppe A. Nach sieben Niederlagen wurde im letzten Spiel bei der 1:2-Niederlage nach Verlängerung der eine Punkt erkämpft, der für Rang 8 und die Playoff-Teilnahme reichte. Ravensburg auf Rang 7, Reichersbeuern und der SC Forst waren mit 32 Zählern punktgleich, so musste das Torverhältnis entscheiden.
Zum Informationsstand über den Gegner muss auch ESC-Trainer Tobi Brenninger zugeben: „Was das Internet halt so hergibt“. Überzeugt ist Brenninger, „dass beim Gegner die Spieler bestens ausgebildet sind“. Einige bringen auch Ober- und Bayernligapraxis aus Bad Tölz und Miesbach mit. Was der Eispiratentrainer recherchierte: „Reichersbeuern weist das zweitbeste Unterzahlspiel der Gruppe A auf und gehört seit Jahren zu den Tams mit den wenigsten Gegentoren.“ Er ist überzeugt, „dass es gerade in den Playoffs noch mehr auf die Special Teams ankommt und wir haben am Überzahlspiel nochmal gefeilt“.
Brenninger bestätigt, „dass die knapp zweiwöchige Spielpause gutgetan hat und alle wieder fit sind“. Bis eben auf den zweiten Langzeitverletzten mit Josef Folger. „Zuerst Spagnuolo, jetzt Folger, für unsere zweite Angriffsreihe mussten wir wieder was probieren, aber Luucas Breault kann mit jedem spielen“, attestiert Brenninger dem 26-jährigen Kanadier. Der zuletzt in der 1b so stark aufspielende 21-jährige Felix Wiedenhofer ist nun im Kader. Das Torhüter-Duo bilden dieses Wochenende Andreas Marek und Simon von Fraunberg. „Andrea Karabadjakov war am längsten raus, der ist danach wieder an der Reihe“, erklärt der Trainer.
Die Serie Best-of-3 geht am Sonntag um 19 Uhr in Bad Tölz weiter und zwei Siege sind nötig zum Weiterkommen.
Verfasser: HELMUT FINDELSBERGER / Erdinger-Dorfener Anzeiger








