Ihren dritten Sieg in Serie schaffte die U20 des ESC Dorfen am Sonntagabend in der Bayernliga-Partie im Freiluftstadion des ERSC Ottobrunn. 8:6 (4:3, 1:3, 3:0) gewannen die jungen Eispiraten dank zweier Überzahltreffer in den letzten dreieinhalb Minuten.
Trainer Sergej Piskonov hatte schon den Eindruck, „dass die zweiwöchige Pause nach der Absage von Erding und den Feiertagen meine Mannschaft etwas aus dem Rhythmus gebracht hat“. Nur 12 Feldspieler waren es, nachdem vom Moosburger Förderlizenz-Quintett nur Florian Märzinger dabei war. Die Gastgeber hatten aber auch nur einen mehr im Aufgebot. Fabio Lauffer und zweimal Sebastian Kosmann konterten das Ottobrunner 1:0. Die glichen innerhalb 65 Sekunden aus, aber Kosmann sorgte mit seinem dritten Treffer für die 4:3-Pausenführung.
„Im zweiten Drittel pfiffen die Schiris nur unsere Fouls“, berichtet der ESC-Coach. Mit drei Treffern in Folge, zwei davon in Überzahl, drehte das Heimteam die Partie auf 6:4. Fabio Lauffer gelang der Anschlusstreffer vor der zweiten Pause. Piskunov: „Dann ahndeten die Schiris die Ottobrunner Fouls mit vier Hinausstellungen, wir kamen ganz ohne aus und die letzten beiden Treffer haben wir mit sehr gutem Powerplay herausgespielt“. Lauffer hatte mit seinem ebenfalls dritten Treffer noch bei numerischem Gleichstand zum 6:6 getroffen. Kilian Heidner zum 7:6 und Philip McTeigue, als Ottobrunn nach doppelter Unterzahl vier Sekunden nur mehr einer weniger war, tüteten den Sieg ein.
Tore/Assists: 1:0 (7.) Gruber (Caunits), 1:1 (10.) F. Lauffer (Heidner, Friesen), 1:2 (11.) Kosmann (Mooshofer), 1:3 (13.) Kosmann (F. Lauffer, McTeigue), 2:3 (16.) Caunits (Nedeltschev, Gruber), 3:3 (17.) Guggenhuber (Bruckner, Strehlau), 3:4 (18.) Kosmann (F. Lauffer), 4:4 (21.) Schulze (Kappes), 5:4 (25.) Kappes (Caunits / 5-3), 6:4 (32.) Guggenhuber (Kappes / 5-4), 6:5 (36.) F. Lauffer, 6:6 (50.) F. Lauffer, 6:7 (57.) Heidner (F. Lauffer, N. Lauffer / 5-4), 6:8 (60.) McTeigue (Märzinger, Kosmann / 5-4) – Strafminuten: ERSC 12 / ESC 12 – Schiedsrichter: Christian Kurz-Buchheit, Andreas Feix – Zuschauer: 42
HELMUT FINDELSBERGER




