Playoffs: Teams werden weniger, Gegner für die Eispiraten dafür stärker 

Sonntag 17.15 Uhr, Dr. Rudolf-Stadion: Start in Playoff-Viertelfinale gegen den EV Moosburg

Das Teilnehmerfeld wird mit jeder Runde kleiner, die Gegner werden dafür stärker. Darauf sind die Eispiraten des ESC Dorfen vorbereitet, wenn sie am Sonntag zum ersten Spiel des Playoff-Viertelfinales um die Bayerische Landesligameisterschaft auf den EV Moosburg treffen. Spielbeginn ist im Dr. Rudolf-Stadion um 17.15 Uhr.
Einfach war es für Dorfen gegen Moosburg in der Punktrunde schon nicht. Die Eispiraten haben zwar alle drei Duelle mit 5:2 und 7:4 zuhause sowie auswärts  7:4 gewinnen können, aber es war jedes Mal Schwerstarbeit. Und die Eispiraten mussten erst einmal an einem Mann, besser an einer Wand im EVM-Tor den Puck vorbeibringen – am Ex-Dorfener Thomas Hingel. Für den 33-jährigen Landshuter war nach seiner Zeit beim EVL der EV Moosburg von 2013 bis 18 schon mal Station gewesen. Zwei Spielzeiten in Dorfen folgten, auch geprägt von Verletzungen, ehe er über Pfaffenhofen und Erding 2024 nach Moosburg zurückfand.
„Der Hingel läuft gegen uns immer zur Höchstform auf, spielt aber generell eine sehr gute Saison“, weiß Dorfens Trainer Tobi Brenninger. Pegnitz etwa konnte ein Lied davon singen bei der 0:1-Niederlage nach Verlängerung in Moosburg. In der ersten Playoff-Runde hat der EVM als Tabellenfünfter beim ERC Lechbruck, Vierter der Gr. A, mit einem 6:3-Sieg den Heimvorteil gebrochen und zuhause mit 8:6 nach 4:6-Rückstand das Weiterkommen perfekt gemacht. ESC-Coach Brenninger: „Wir erwarten eine durchaus schwierige Aufgabe, Playoffs haben ihre besonderen Gesetze und ein Sieg im ersten Spiel einer Serie Best-off-3 ist so wichtig“.
Brenninger und der ganze ESC freuen sich aber auch auf das Duell mit Moosburg: „Das Zuschauerinteresse wurde in den letzten spielen schon immer größer und ein Nachbarverein wie Moosburg bringt sicher auch Fans mit“. Personell wird sich nicht viel ändern. Bis auf Christoph Lönnig, der sich im Rückspiel gegen Reichersbeuern in Bad Tölz verletzte, dürfte es keine großen Veränderungen beim spielenden Personal geben. „Die Jungen habe ich auch wieder dabei“, womit Brenninger  die U20-Spieler Sebastian Kosmann, Felix Wiedemhofer und Fabio Lauffer meint. Das Torhüter-Gespann bilden erneut Simon von Fraunberg und Andreas Marek,  denn Andrea Karabadjakov war unter der Woche krank.
Verfasser: HELMUT FINDELSBERGER/Erdinger-Dorfener Anzeiger
 

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