Wieder Modus Best-of-3 – Freitag zuhause, Sonntag im Pegnitzer Freiluftstadion
Die Halbfinal-Playoffs in der Eishockey-Landesliga starten diesen Freitag mit den besten vier Vorrunden-Teams. Der ESC Dorfen empfängt heute um 20 Uhr den EV Pegnitz im Dr. Rudolf-Stadion und am Sonntag geht die Serie um 19 Uhr bei den Oberfranken weiter.
Die Eispiraten haben die Vorrunde als Tabellenerster der Gruppe B sowie als gesamt punktbestes aller 20 Teams abgeschlossen. Pegnitz als Dritter der Gr. B, hat sich im Viertelfinale gegen Bad Aibling, Zweiten der Gr. A, in zwei Spielen durchgesetzt. Das zweite Halbfinale bestreiten Sonthofen, Erster der Gr. A und Haßfurt, Zweiter der Gr. B. Während sich neben Dorfen mit zwei Siegen gegen Moosburg auch Sonthofen in zwei Spielen gegen Trostberg durchgesetzt hat, benötigte Haßfurt nach der Niederlage in Germering ein erneutes Heimspiel.
„Wir haben Pegnitz in den drei Ligaspielen geschlagen, aber jetzt ist Playoff“, stellt ESC-Trainer Tobi Brenninger klar. Heißt: „Was war, zählt nicht mehr“. Brenninger zum Gegner: „Pegnitz hat halt einen alles überragenden Fünferblock und den musst du in Schach halten, auch wenn das vielleicht nie komplett gelingt“. Die tschechischen Topscorer Ales Furch und Roman Navarra, der in Weiden ausgebildete 21-jährige ukrainische Nachwuch-Auswahlspieler Platon Melnichecnko und in der Abwehr der oberligaerfahrene Ex-Weidener Mirko Schreyer mit Luca Schönauer, ausgebildet in Ravensburg und Nürnberg, bilden diese Formation.
„Wir müssen es schaffen, die Ausbeute dieses Fünferblocks einigermaßen in Grenzen zu halten, ganz ausschalten kannst du sie sowieso nicht“, ist ESC-Trainer Tobi Brenniunger klar. „Wenn denen nicht allzu viele Treffer gelingen, dann haben wir gute Chancen, denn wir haben mindestens zwei Blöcke, die für Tore gut sind.“ Gegenüber Moosburg sind Lucas Miculks sowie die gesperrt gewesenen Michael Franz und Kevin Schinko wieder dabei. Bei den Torhütern hat sich Brenninger jetzt auch festgelegt, „denn ewig rotieren bringt keinem was“. Simon von Fraunberg wird ab Freitag als Nummer 1 beginnen, Andrea Karabadjakov und Andreas Marek werden sich als Backups abwechseln.
Brenninger: „Ich könnte jeden von den dreien spielen lassen“. Ein wenig ärgert ihn der späte Spielbeginn am Sonntag im Pegnitzer Freiluft-Stadion. „Die sollten mal überlegen, dass am Montag jeder arbeiten muss“.
Verfasser: HELMUT FINDELSBERGER / Erdinger-Dorfener Anzeiger
Wir haben zum Heimspiel bereits ab 19:00 Uhr zwei geöffnete Kassen – bitte kommt frühzeitig ins Stadion um erhöhte Wartezeiten am Einlass zu vermeiden!








