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Schweinfurt 150Schweinfurt ist drauf und dran die Partie zu drehen und wird von Tomas Vrba ausgeknockt

Stehvermögen bewiesen die ESC-Eispiraten beim 5:4 (2:0, 2:1, 1:3) – Sieg gegen die Mighty Dogs des ERV Schweinfurt.


Toll waren die personellen Voraussetzungen im ESC-Lager gerade nicht. Ein halbes Dutzend Stammspieler fehlten, vor allem in der Defensivabteilung herrschte leichter Notstand, so dass Trainer Randy Neal Youngster Christoph Lönnig als fünften Verteidiger aus dem Sturm nach hinten beorderte. Die Eispiraten kamen schnell in Schwung, die Mighty Dogs aus Schweinfurt waren bei Kontern gefährlich und so entwickelte sich ein sehr gutes Bayernligaspiel.
Nach vier Minuten stand ESC-Goalie Thomas Hingel erstmals im Brennpunkt, als er gegen Daniel Tratz und David Adam ganz stark abwehrte. Gut zwei Minuten später zappelte die Scheibe im oberen rechten Winkel den Schweinfurter Tornetzes, als Florian Brenninger ein starkes Forechecking von Andi Attenberger und Mario Sorsak zum 1:0 abschloss. Jetzt waren die Eispiraten Herr im Haus und verlangten Philipp Schnierstein im Gästetor einiges ab. Eine Strafzeit überstand der ESC problemlos. Zum 2:0 stand Timo Borrmann goldrichtig nach Klassespielzug über Martin Saluga und Florian Mayer. Einen weiteren Treffer für die in Unterzahl spielenden Dorfener verhinderte Schweinfurts Kevin Faust, als er dem davonziehenden Tomas Vrba die Beine wegzog und mit nur zwei Minuten statt des möglichen Penaltys gut wegkam.

Einige Minuten brauchten beide Teams nach Wiederbeginn, um wieder auf Betriebstemperatur zu kommen. Dann wurde es aber ein offener Schlagabtausch, gewürzt mit tollen Treffern. Schweinfurt war dann ein Mann weniger, als deren Kanadier Jeffrey Murray allein auf Hingel stürmte, aber drüber zielte. Zum 3:0 jagte Jungverteidiger Sebastian Rappolder den Puck an Freund und Feind vorbei in den Winkel. Brenninger, der mal angeschlagen hatte pausieren müssen, visierte das Krezeck an, aber Schnierstein kam noch dran. In Überzahl passierte den Eispiraten ein fataler Puckverlust und den bestrafte Murray mit dem 1:3. Den Fauxpas machte Brenninger 18 Sekunden später noch mit einem Mann mehr per Gewaltschuss zum 4:1 wett.

Mit Beginn des Schlussdrittels drehte sich der Wind gewaltig. Begünstigt auch durch mehrere Dorfener Strafzeiten wurden die Gäste immer dominanter. Andreas Kleider und zweimal Murray schafften bis zur 54. Min. den Gleichstand. Ein Geniestreich reichte dann doch den Eispiraten: Alexander Rauscher schickte Vrba auf die Reise und der jagte den Puck zum Siegtreffer ins Kreuzeck.

Statistik:

1:0 (7.) Brenninger (Attenberger, Sorsak), 2:0 (15.) Borrmann (Saluga, Mayer), 3:0 (33.) Rappolder (Rosenkranz, Schroepfer), 3:1 (38.) Murray (Tratz / 4-5), 4:1 (38.) Brenninger (Göttlicher, Attenberger / 5-4), 4:2 (44.) Kleider (Fröhlich / 5-4), 4:3 (46.) Murray (Tratz, Fröhlich), 4:4 (54.) Murray (Tratz / 5-4), 5:4 (56.) Vrba (Rauscher);

HSR: Alexander Karl;

Strafminuten: ESC 18 + 10 / ERV 10;

Zuschauer: 200

Spielerstatisitk bereits online

Geschrieben von Helmut Findelsberger

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