Zum fünften und hoffentlich letzten Mal gegen Moosburg
„EV Moosburg – Klappe die Fünfte“ heißt es für den ESC Dorfen am heutigen Freitagabend. Um 19.30 Uhr sind die Drei-Rosen-Städter in der Clariant-Arena der Gastgeber im Spiel 2 des Playoff-Viertelfinales um die Bayerische Landesligameisterschaft.
Mit 5:2 und 7:3 auswärts, sowie 7:4 im Dr. Rudolf-Stadion hatten die Eispiraten die Duelle der Punktrunde gewonnen, aber jedes Mal schwer kämpfen müssen. Vergangen Sonntag, vor fast 400 Zuschauern im Dr. Rudolf-Stadion, machten sie bei der 14:1-Gale kurzen Prozess mit den Moosburgern. „Natürlich möchten wir diese Serie im zweiten Spiel für uns entscheiden um nicht am Sonntag noch in ein drittes Spiel gehen zu müssen“, kündigt ESC-Trainer Tobi Brenninger an. Da wäre dann für das insgesamt sechste Saison-Duell der beiden Clubs der Spielbeginn wieder 17.15 Uhr.
Es müsste schon viel Unerwartetes passieren, wenn diese fünfte Klappe nicht die letzte für dieses Nachbarduell sein sollte. Brenninger: „Es kann immer viel passieren, das wissen wir alle, aber über unsere klare Favoritenrolle müssen wir nicht drumherum reden“. Beim letzten Aufeinandertreffen konnten die Eispiraten anscheinend auch die DNA ihres früheren Mannschaftskollegen im Tor der Moosburger, Thomas Hingel, entschlüsseln. Der war in den Ligaspielen mit das größte Hindernis für die ESC-Angreifer. Selbst vor fünf Tagen konnten sich seine Mitspieler bei ihrem Schlussmann bedanken, dass die Niederlage nicht noch schlimmer ausfiel.
Völlig unnötig, wie fast immer, war die Keilerei zehn Sekunden vor Spielende. „Kevin Schinko war beim Bully sehr hart angegangen worden, da landete auch ein Schläger in seinem Gesicht, dann flogen unfreundliche Worte und später die Fäuste“, schildert Trainer Brenninger das Ganze. „Die Schiris griffen nicht ein, dann tat dies Michael Franz und erhielt regelkonform wie Schinko und Moosburgs Leonhard Schreiber fünf Strafminuten plus Spieldauer“. Im Playoff-Jargon wird dies gerne als „Claim abstecken“ bezeichnet. Aus Dorfner Sicht hätte es dafür auch das Resultat getan.
Jetzt fehlen halt zwei, aber zum Glück ist Christoph Lönnig wieder fit. Trainer Brennnger kündigt an, „den ein oder anderen Verteidiger im Sturm spielen zu lassen“. Grund: Aus der U20 ist diesmal nur Sebastian Kosmann dabei, denn parallel geht in Erding um 20 Uhr Teil 1 des U20-Bayernligaderbys über die Bühne. Das vierte und letzte Landkreisduell folgt am Samstag um 16.30 Uhr im Dr. Rudolf-Stadion.
Verfasser: HELMUT FINDELSBERGER / Erdinger-Dorfener Anzeiger








