1b: Ein Eishockeyspiel dauert 60 Minuten

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Münchner EK – ESC Dorfen 1b 3:2 (1:1; 0:0; 2:0)

 (tf) Diese bittere Erkenntnis machte „die Reserve“ am Samstagabend beim Münchner EK.

Das Wetter spielte mit, zumindest dies hat geklappt.

„Dieses Spiel darfst du eigentlich nicht verlieren“ grandelte ein sichtlich enttäuschter Coach Tobias Brenninger nach der Partie. Zwei individuelle Fehler in den letzten 180 Sekunden brachte der Reserve das Déjà-vu ein, welches sie eigentlich vermeiden wollten.

Eine zweite Mannschaft nach den „Woodpeckers“ aus Dachau, die bisher noch keine Partie gewinnen konnte, gelingt ausgerechnet gegen die 1b aus Dorfen der erste Sieg, dies kann schon frustrierend sein.

Lange war die Partie im ersten Drittel ausgeglichen, Chancen auf beiden Seiten, aber erst 100 Sekunden vor der ersten Sirene gab es dann Tore zu bejubeln, der MEK legte vor, 11 Sekunden später egalisierte Lukas Weinert die Führung, damit ging es zum ersten Pausentee.

Im zweiten Drittel brauchte die „Reserve“ dann 5 Minuten um endlich verdient in Führung zu gehen, Sebastian Thiede erhöhte auf 1:2.

Dorfen kontrollierte weiter das Geschehen auf dem Eis, konnte die Chancen aber nicht zum Ausbau der Führung nutzen.

Auch im letzten Abschnitt setzte sich das Spiel in dieser Art und Weise fort, die Chancen wurden einfach – zu Ärgernis vom Coach Tobi Brenninger – nicht genutzt. In der 53. Minute nahm Coach Tobi Knallinger vom MEK seine Auszeit, um noch einmal die letzten Körner zu mobilisieren.

Aus Sicht des MEK wurde diese Maßnahme mit Erfolg gekrönt, nach 57:18 stand es 2:2.

In 58:52 griff auch Brenninger zu dieser Maßnahme – Auszeit, allerdings ohne das entsprechende Resultat. Ein weiterer individuelle Fehler begünstigte „den Luchsen“ 41 Sekunden vor Schluss den doch etwas schmeichelhaften Sieg.

Statistik:

Tore/Vorlagen: 0:1 (19.) Schünemann (Killinger; Schorr); 1:1 (19.) Weinert (Osthoff); 1:2 (25.) Thiede (Rappolder; Pfenninger); 2:2 (59.) Klopstock (Van Gen Hassend; Günzel); 3:2 (60.) Klopstock (Van Gen Hassend; Günzel)

Schiedsrichter:

Strafminuten: MEK 6 / ESCD 1b 6;

Zuschauer: 30

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