Eispiraten Nachlese zum Wochenende

Mit einem  4.3-Heimsieg gegen Schweinfurt und einer 2:4-Niederlage zuletzt, wie berichtet,  in Amberg, nähern sich die ESC-Puckjäger bei erkennbar leicht ansteigender Form der in Kürze beginnenden Abstiegsrunde. Zwar geht es in diesen letzten Partien der Hauptrunde nicht mehr um Punkte und Platzierung, doch gilt es für die Eispiraten bei noch zwei aussenstehenden Spielen die Form möglichst noch zu verbessern und stabilisieren. Bei den „wilden Löwen“ in der Oberpfalz, deren Team neben zwei starken Kanadiern nur so gespikt ist von weiteren Deutsch-Ausländern, zeigten sich die Isenstädter zumindest in der Spielweise gleichauf.

ESC-Trainer Franz Steer sprach nach der Heimpartie gegen die Mighty Dogs von Licht und Schatten. Man sah deutlich, so der ESC-Coach „wer die wenigsten Fehler mache, gewinnt“, und da habe sein Team die Nase vorne gehabt. In Überzahl habe man zwei Tore erzielt, doch fing man dann meist, wie gehabt, unmittelbar darauf jeweils wieder Treffer ein. Einer Topreihe wie bei den Mainstädtern mit den Kanadier Dylan Hood und dem Amerikaner Joey Sides, die schwer von der Scheibe trennbar seien, müsse man nachhaltig konsequent mit Körperspiel begegnen. Zusammenfassend hoffe er, dass der Sieg das Selbstvertrauen seines Teams stärke. Für besondere Höhepunkte in diesem Spiel sorgten Josef Folger mit einem tollen Treffer nach excellentem Alleingang und der 18-jährige Joungster Felix Wiedenhofer der zweimal einlochte. Schweinfurt`s Trainer Andres Kleider bemängelte, dass sein Team offensichtlich mit Ausklammerung des Schlussdrittels nicht bereit war, 40 Minuten hart zu arbeiten. Man sei zwar zweimal zurück gekommen, doch verstand man es nicht die Eispiraten richtig unter Druck zu setzen.Man habe  zuviele Fehler gemacht und verursachte im Schlussabschnitt noch eine unnötige Fünfminutenstrafe.

Sein Team habe zuletzt in Amberg eigentlich bis  auf die Chancenauswertung gut gespielt. Was aber in einer Auswärtspartie nicht passieren darf, seien drei Kontertore gewesen, analysierte der ESC-Trainer Franz Steer. So unter anderen geschehen nach einem erfolgsversprechenden Alleingang von Hradek im Schlussdrittel (der ESC-Coach wörtlich:vielleicht wäre auch für Amberg eine Strafe angebracht gewesen“), so sowie in der Schlussminute, als das 4:2-empty-net-goal fiel. Da war der Verteidiger zu weit aufgerückt. Er resümierte ferner, dass man die ersten fünf Minuten offensichtlich noch in der „Waschmaschine“ gewesen sei.Dann sei sein Team durch die zwei Überzahltore gut in die Partie gekommen.

Amberg`s Coach Dirk Salinger komplimentierte Dorfen, als den erwartet schweren Gegner, der gut eingestellt war. Seinem Team seien am Ende die „Körner“ ausgegangen und auch viele Leichtsinnsfehler unterlaufen. Er lobte seinen Torhüter Carsten Metz, der nach langer Zeit wieder zwischen die Holme rückte und mit mehreren starken  Saves, aber auch (Anmerkung) mit dem nötigen Glück viel zum Sieg beigetragen habe.

Text: Georg Brennauer
Foto: Tina Zeller

 

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