Den Bayreuthern halfen auch raffinierte Taktikversuche nicht
Keine 20 Stunden, nachdem gegen Moosburg Schluss war, ging es für die Eispiraten in Bayreuth weiter. Auch mit den Tigers war es das dritte Saison-Duell. Mit einem 8:2 (2:1, 5:1, 1:0)-Sieg heimsten die Eispiraten wie in den Partien vorher einen ungefährdeten Dreier ein.
„Die Bayreuther haben von Beginn an, wenn wir in ihrem Drittel waren, einen Mann an die blaue Linie rausgeschickt und auf Kontermöglichkeiten gelauert“, beschreibt ESC-Trainer Tobi Brenninger diese zunächst etwas unkonventionelle Herangehensweise. Brenninger: „Dieser Spieler war teilweise im Rücken unserer Verteidiger ganz draußen und den musst du natürlich immer im Auge haben. In der ersten pause haben wir das nochmal besprochen, aber dann hat es auch gepasst“.
Für seinen Bruder Florian war die Partie nach gut 13 Minuten mit fünf Strafminuten plus Spieldauer bereits beendet. „Die Strafe war berechtigt, so wie er den McDonald-Corea mit dem Stock gecheckt hat, aber die der unseren Torhüter Andi Marek mit dem stock bearbeitet hat, das macht man auch nicht“, schildert der ESC-Trainer diesen Aufreger. Bei nurmehr fünf Verteidigern schoben dann Jakub Naar und Vaclav Krlis, der sogar zwei Treffer machte, Doppelschichten.
STATISTIK
EHC Bayreuth – ESC Dorfen 2:8 (1:2, 1:5, 0:1)
Tore/Assists: 1:0 (3.) Gauerhof, 1:1 (4.) Krlis (Miculka, Stach), 1:2 (19.) Schroepfer (Miculka, Krlis), 1:3 (21.) Miculka (Stach, Schroepfer), 1:4 (25.) Schroepfer (Stach, Miculka), 2:4 (28.) McDonald-Corea (Schwarz, Endres / 5-3), 2:5 (29.) Stach (Breault, Schroepfer), 2:6 (30.) Breualt (Miculka, Stach / 5-4), 2:7 (32.) Schroepfer (Stach, Naar), 2:8 (56.) Krlis (Miculka, Stach) – Strafminuten: EHC 10 / ESC 37 – Schiedsrichter: Oliver Engmann, Philipp Sintenis – Zuschauer: 119
Verfasser: Helmut Findelsberger-Erding/Dorfener Anzeiger




