ESC-Eispiraten starten am Sonntag bei den Waldkraiburger Löwen in die Punktrunde

Waldkraiburg „Klappe die Dritte“ – aber diesmal um Bayernliga-Punkte

Zwei Duelle zum Testen gab es bereits zwischen dem ESC Dorfen und dem EHC Waldkraiburg. Diesen Sonntag um 17.15 Uhr geht es in der Höhler der Waldkraiburger Löwen erstmals um Bayernliga-Punkte.

Die Testspiele endeten mit Heimsiegen. Aber bereits in Waldkraiburg vor zwei Wochen hieß es im Eispiraten-Lager „ohne Fünf“. Die Ausfälle ziehen sich seitdem durch die ganze Saison-Vorbereitung. „Komplett waren wir nicht einmal“, blickt Trainer Tobias Brenninger auf die fünf Spiele zurück. „Wir haben ein großen Kader“, das gibt er zu. „Aber nicht jeder ist eins zu eins zu ersetzen“, hält er dagegen und muss feststellen: „Kommt einer zurück, ist ein anderer weg“.

Michael Franz fällt weiterhin krank aus, die angeschlagenen Thomas Matheson und Maximilian Forster, der in keinem Spiel dabei war, erwartete Brenninger für die Trainingseinheiten ab Wochenmitte zurück. David Stach  und Kapitän Sandro Schropefer waren Stand Mittwoch auch fraglich. Brenninger zum Kommen und Gehen der letzten Wochen: „Gehört halt in diesem Sport auch dazu und zum Glück steht dieses Wochenende nur ein Spiel an“. Dieses ewig junge Derby hat es aber in sich!

Das Löwenrudel ist seit dieser Woche komplett, berichtet Pressesprecher Alex Ahrends. Der schon länger als Neuzugang feststehende 29-jährigeFinne Mikko Happaranta, der rund ein Jahrzehnt in der zweithöchsten Liga seines Heimat-landes spielte, ist zu Wochenbeginn in Waldkraiburg eingetroffen. Ebenfalls seit Dienstag ist dessen zwei Jahre älterer Landsmann Patrik Forsberg da. Der wurde kurzfristig verpflichtet, nachdem es mit dem fest eingeplanten Russen Dmitri Sergeyev auf Grund zu vieler behördlicher Hürden nicht klappte. Ohne die beiden Skandinavier zeigten sich die Löwen zuletzt auch in guter Form. Dem 8:3 gegen Dorfen ließen sie ein 3:1 gegen den Ligarivalen Geretsried und ein 7:0 gegen den Landesligisten Trostberg folgen.

Tobi Brenninger hat vor dem Wiedersehen mit Trainerspezl Jürgen Lederer auch Erfreuliches zu berichten. Co-Trainer Florian Geisberger ist Vater eines Sohnes geworden. Die schlechte Nachricht: „Dafür fehlt er mir diese Woche“. Es bleibt ein Kommen und Gehen!

Verfasser HELMUT FINDELSBERGER / Erdinger-Dorfener Anzeiger

 

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