Nun ist der Abstieg des ESC Dorfen auch rechnerisch fix – Nach der höchsten Abstiegsrunden-Niederlage mit 1:9 in Schweinfurt ist alles klar

Autor: HELMUT FINDELSBERGER

Der Abstieg des ESC Dorfen aus der Bayernliga ist seit Sonntagabend endgültig besiegelt, auch wenn noch zwei Spiele ausstehen. Eine 1:9 (1:4,0:3, 0:2) – Niederlage beim ERV Schweinfurt hat weitere Rechenspiele erledigt.

Drei komplette Fünferblöcke konnte der ESC wieder aufbieten. Für die hieß es vor der längsten Auswärtstour mehr, sich anständig zu verabschieden, als in puncto Klassenerhalt noch was zu reißen angesichts des Rückstandes von jeweils neun Punkten und 21 bzw. 28 Tore auf Schongau und Schweinfurt bei noch drei Spielen. Schweinfurt mit der Chance, den Klassenerhalt auch rechnerisch fix zu machen vor der Abstiegsrunden-Rekordkulisse von rund 600 Zuschauern.

22 Sekunden war die Partie alt, da schlug es hinter ESC-Torhüter Andreas Marek ein, Torschütze war Felix Ribarik. 45 Sekunden später brandete erneut der Torjubel durch den Ice Dome nach dem 2:0 durch Alexander Asmus. Immerhin funktionierten da noch die „Special Teams“ bei den Eispiraten. Zwei eigene Hinausstellungen wurden schadlos überstanden, die erste von zwei Schweinfurter Strafen münzte Christof Hradek nach gut 10 Minuten zum Anschlusstreffer um. Zweimal musste sich der stets gut beschäftige Marek bis zur ersten Pause Marcel Weise und Dylan Hood noch geschlagen geben.

Zwei Minuten nach Wiederbeginn marschierte Florian Hartl zum zweiten Mal in die Kühlbox. Schweinfurts Kanadier und Kapitän Hood, mit 30 Punkten vor dieser Partie Topscorer der Abstiegsrunde und führend bei den Strafminuten, setzte die Zusatzstrafe mit dem 5:1-Treffer drauf. Kurz nach Asmus‘ 6:1 eine Schweinfurter Strafe ohne Folgen. Dann wieder: Hartl auf der Strafbank, Treffer für Schweinfurt durch Nils Melchior zum 7:1.

Eine Reststrafe sowie drei weitere Zweier überstand der ESC im Schlussabschnitt schadlos. Schweinfurts Lukas Kleider gelang dennoch ein Doppelpack auf 9:1. Schwacher Trost für die Eispiraten: Immerhin  nicht zweistellig!

Statistik:

Tore/Assists: 1:0 (1.) Ribarik (Cermak, Hood), 2:0 (2.) Asmus (Heckenberger, Ewald), 2:1 (11.)Hradek (Lönnig, Schroepfer / 5-4), 3:1 (13.) Weise (Asmus, Bares), 4:1 (19.) Hood (Masel), 5:1 (23.) Hood (Cermak / 5-4), 6:1 (33.) Asmus (Heckenberger), 7:1 (36.) Melchior (Hood, Heckenberger / 5-4), 8:1 (51.) Kleider (Hood, Melchior), 9:1 (60.) Kleider (Hood, Cermak) – Zuschauer: 597 – HSR:  Nico Henseleit, Oliver Engmann – Strafminuten: ERV 6/ESC 16

 

 

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