Bayerischen Nachwuchsmeisterschaften im Eiskunstlaufen – Oberstdorf

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Von Freitag , den 12. November, bis heute Sonntag, den 14. November, fanden in Oberstdorf die Bayerischen Nachwuchsmeisterschaften im Eiskunstlaufen statt. Es herrschte reges Treiben im Eissportzentrum und eine Mischung aus Nervosität und Freude, weil nun endlich wieder ein Wettbewerb in Bayern stattfinden konnte. Die letzten regionalen Bayerischen Meisterschaften waren vor dem ersten Lockdown Mitte März 2020.

Für unsere kleine Abteilung, ist es schon ein großer Erfolg mit fünf Sportlern in verschiedenen Kategorien dafür überhaupt qualifiziert zu sein und den ESC Dorfen repräsentieren zu dürfen, dennoch ist es immer unser Ziel, noch ein paar mehr Qualifizierte für nächstes Mal zu stellen.

Schon früh am Freitagvormittag begann das Training für die Kategorien Nachwuchs unter 14, Mädchen und Jungen. Die Kategorien laufen getrennt nach Geschlecht. Es war anfangs sehr ungewohnt für alle Teilnehmer, da so lange kein Wettkampf mehr stattgefunden hatte, und bis zum Mittwochabend des 10.Novembers noch nicht einmal klar war, ob die Bayerischen überhaupt stattfinden würden oder nicht, und auch nicht unter welchem Bedingungen.

Es war für alle eine sehr große nervliche Hängepartie bis zur endgültigen Entscheidung über das Stattfinden des Wettbewerbs.

Für Enrique Parache, seit langem endlich mal wieder ein Läufer des Vereins, der als auch noch als erstes starten musste, war es heuer das erste Mal bei einer solchen großen Meisterschaft. Er erschien überhaupt nicht aufgeregt, aber als er dann auf dem Eis war, hatte er schon beim ersten Training am Vormittag keine Kraft mehr. Die Situation verbesserte sich nicht und darunter litten in der Kür seine Sprünge und am meisten seine Pirouetten. Dazu kam, dass ein kleines Sprüngchen nach einem Doppelrittberger als einzelner Rittberger gewertet wurde, und damit alles als ein Kombisprung betrachtet wurde, was für seine später folgende richtige Sprungkombination sehr schlecht und nachteilig war. Zum Glück fand er den Mut, um mit den Skating Skills und der Interpretation der Musik seine Kür zu retten. Damit belegte er den zweiten Platz. Sein nächstes Ziel ist es, alle Elemente in der Kür vorzuzeigen und bewertet zu haben. Hoffentlich haben wir dazu noch weitere Möglichkeiten in dieser Saison.

Die zweite Läuferin war Celina Däffinger und sie war sehr froh nach dem langen hin und her der sich ändernden Corona-Bedingungen bei den Meisterschaften starten zu können. Sie ist ihre Kür sehr sauber gelaufen und belegte als 14. Einen sehr guten Platz in Mittelfeld. So hat sie schon als Ziel sich bei den nächstens Meisterschaften zu verbessern.

Nach einer sehr schönen und gut gelaufenen Trainingseinheit vor dem Wettkampf, startete Valentina Traut. Gegen alle Erwartungen ist sie gleich zu Beginn ihres Laufs gestürzt, und war danach nicht mehr in der Lage, zurück in ihre Kür und in ihre Form zu finden. Definitiv kann es Valentina besser. Das war leider überhaupt nicht ihr Tag und sie endete auf dem letzten Platz.

Am Abend ging es mit den beiden jugendlichen Mädels, Anna Gstädtner und Jessica Hahmann, in der Kategorie Jugend U19 weiter. In diesem Wettbewerb werden sowohl ein Kurzprogramm als auch eine Kür gelaufen. Anna hatte auch nicht ihren besten Tag, und obwohl ihre Kür am Samstag besser war, als das zuvor am Freitag gelaufene Kurzprogramm, konnte sie sich damit nur um eine Position nach oben verbessern.

Jessicas Auftritt dagegen am Freitag war sehr gut und sie endete auf dem dritten Platz nach Absolvierung des Kurzprogramms. Leider konnte sie diesen dritten Platz am Samstag nicht verteidigen. Sie ist in ihrer Kür zwei Mal gestürzt und konnte in einer Kombination von Sprüngen, welche sie erst am Morgen alle umgestellt hatte, den 2. Sprung nur einfach springen statt wie geplant doppelt. Somit wurde sie nach ihrem Kürprogramm nur 5. und erreichte somit insgesamt nur noch den 4.Platz. Das Siegertreppchen also leider knapp verpasst!

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