Andi Tanzer verabschiedet sich aus beruflichen Gründen von den Eispiraten

„Der Torhüter ist, so sagt man gemeinhin, die halbe Miete für den Erfolg“,. ESC-Goalie Andi Tanzer übertraf bei den Dorfener ESC-Puckjägern diese Wertmarke in all den Jahren, da er für die Eispiraten zwischen den Holmen Verantwortung trug, allemal um ein vielfaches. Schon deshalb hat man bei den Fans der Dorfener Eispiraten insgeheim gehofft, dass Andi Tanzer bei personellen Engpässen nochmals zwischen die Holme rücken könnte. Der 31-jährige Goalie wollte eigentlich kürzer treten und sich, wie berichtet, in der ESC-1b-Mannschaft als Verteidiger beweisen.. Jetzt hat sich für Tanzer eine neue Perspektive ergeben. Der Andi, der bisher bei der Erdinger Sportausrüstungsfirma Poetzel tätig war, hat bei der international bekannten Ski-Sportfirma Head in Garmisch Partenkirchen angeheuert und ist künftig als Vertriebsmitarbeiter von Head-Textil in ganz Deutschland unterwegs.

Seit der Saison 2010/2011 war der gebürtige Garmisch-Partenkirchener bei  den ESC-Puckjägern jedenfalls bis zu seiner Verletzung im Bayernligaspiel in Landsberg Mitte der Saison 2016/2017 eine Bank Auch in der vergangenen Saison 2019/2020 half er noch ein paar mal aus, sofern es seine berufliche Tätigkeit erlaubte..

.Über die U18 des SC Riessersee war Tanzer sowohl bei der U18-, der U19- und U20 in der DEB-Nationalmannschaft im Einsatz, Die weiteren Stationen waren 2007/2008 Landsberg, 2008 bis 2009 Peiting, 2009/2010 bei den Augsburger Panther und 2010/2011 bei den Baron Jake in Kaufbeuren. Als er dann während der Saison 2010/2011 nach Dorfen wechselte, war dies für Isenstädter Puckjäger ein absoluter Glücksfall. Bereits in der in der Saison 2012/2013 wurde Tanzer in der Bayernliga zum Torhüter des Jahres gewählt. Die Verletzung zwang ihn dann  ab Mitte der Saison 2017 /2018 zu pausieren, ehe er wieder über die 1b-Mannschaft des ESC zum Bayernligakader der Eispiraten aufrückte. Seit neun Jahren bewohnte er zusammen mit seiner Lebensgefährtin Verena Altenhofen eine Appartementwohnung bei der engagierten ESC-Förderin Anita Gilhuber-vormals Omnibus Erl in Oberdorfen. Übrigens seine Lebensgefährtin ist ebenfalls in Garmisch-Partenkirchen als Pressesprecherin der Zugspitzbahn tätig. Andi Tanzer bleibt seinen Sport treu und spielt forthin, soweit es seine berufliche Tätigkeit erlaubt, als Verteidiger im Bezirksligateam des TSV Farchant (Bezirksliga Gruppe 3). Auf die Frage ob er denn den Standortwechsel von Dorfen nach Garmisch-Partenkirchen auch innerlich so einfach bewältigen kann, meint der Andi, dass er die Verbindung nach Dorfen und speziell zur Familie Erl-Gilhuber in Oberdorfen aber auch zu den ESC-Eispiraten und seinen vielen Fans schon aufrecht erhalten werde, zumal seine Firma einen zentralen Sitz  in Feldkrichen bei München hat. „Wer weiß, so der leidenschaftliche Sportsmann ergänzend, treffe ich mit dem TSV Farchant auch in der Bezirksliga noch einmal mit den Eispiraten-Reservisten zusammen.

Text & Foto: Georg Brennaue

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