Es geht los mit der Abstiegsrunde – Eispiraten am Freitag in Ulm/Neu-Ulm – Sonntag kommt Dingolfing

Verfasser: HELMUT FINDELSBERGER / Erdinger-Dorfener Anzeiger

Ob frustriert nach dem Ausscheiden in den Pre-Playoffs oder in einer „jetzt erst recht“-Stimmung – egal, Gastgeber VfE Ulm/Neu-Ulm ist auf alle Fälle klarer Favorit gegen den ESC Dorfen. Am heutigen Abend um 20 Uhr geht’s für die ESC-Eispiraten im Eisstadion am Neu-Ulmer Donaubad los in der Bayernligaabstiegsrunde.
Der zweite Gegner in diesem Achterfeld ist am Sonntag um 17 Uhr im heimischen Dr. Ru-dolf-Stadion der EV Dingolfing. Erst gilt es die schwere Aufgabe bei den Schwaben zu meis-tern. Die hatten vergangenes Wochenende in den Pre-Playoffs gegen Landsberg die Chan-ce, auf den Playoff-Zug aufzuspringen und damit den Klassenerhalt zu sichern. Wurde nichts daraus im Duell mit Landsberg, Siebter der Vorrunde. Im Spiel eins mussten sich die Ulmer Devils, nach der Vorrunde Zehnter, am Lech 2:5 geschlagen geben. 3:0 führten sie im Rückspiel nach dem ersten Drittel, 45 Sekunden vor Ende der Verlängerung hatten die Ri-verkings mit 4:3 Spiel zwei und die Serie entschieden.
Die Dorfener Eispiraten konnten sich derweil gezielt auf die 14 Spiele umfassende Ab-stiegsrunde vorbereiten. Neben Ulm/Neu-Ulm und Dorfen bestreiten der ESV Buchloe, der sich Amberg in den Spielen zwei und drei geschlagen geben musste, die EA Schongau, der ESC Geretsried, der ERV Schweinfurt, der EC Pfaffenhofen und Sonntagsgegner Dingol-fing diese Runde, nach deren Ende am 30. März der Tabellenletzte in die Landesliga ab-steigt.
Von Ex-ESC-Trainer Franz Steer stammt der Spruch „Wer Abstiegsrunde spielt, kann auch absteigen“. Und das wird keinem der Beteiligten ganz fremd sein und vielleicht kommt da bei so manchem, der mit höheren Ambitionen in die Saison gestartet ist, „Fracksausen“ auf. Die Eispiraten wissen ja schon seit dem Jahreswechsel und der personellen Abrüstung, dass es auf sie in der Abstiegsrunde ankommen wird. „Wir werden uns entsprechend vor-bereiten“, hatte Josef Smolko, einer der beiden Trainer, schon nach der letzten Pressekon-ferenz der Vorrunde angekündigt.
„Drei Fünferblöcke und der ein oder andere als Backup auf der Bank werden es auf alle Fälle am Freitag sein“, berichtete Trainer Tobi Brenninger nach den ersten Trainingseinhei-ten dieser Woche. Josef Folger wird auch sein Comeback geben, „nachdem der zuletzt schon mit den Kufen gescharrt hat“. Aber wieder mal fehlt einer aus der ohnehin eher dünn besetzten Defensivabteilung. Fabian Kanzelsberger ist beruflich verhindert, sein Bru-der Alex, ebenfalls Verteidiger, ist der einzige noch Langzeitverletzte.
Am Sonntag startet Dorfen den fünften Versuch nach zwei Test- und zwei Punktspielnie-derlagen, um gegen Dingolfing zu gewinnen.

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