Hart erkämpfter Sieg der Eispiraten gegen ganz starken VfE Ulm/Neu-Ulm

Die ersten drei Zähler sicherte sich ESC Dorfen mit einem 8:7 (2:2, 3:1, 3:4) – Sieg gegen einen ganz starken Aufsteiger VfE Ulm/Neu-Ulm, hat aber mit Rosenkranz, Vrba und Trinkberger drei Verletzte zu beklagen

Ab der zweiten Spielminute war Simon von Fraunberg im ESC-Tor gefordert. Dennoch hätte Dorfen in Führung gehen können, als Luca Trinkberger nach einem schnellen Vorstoß an Martin Niemz, dem 37-jährigen Routinier im Gäste Tor, scheiterte. Peter Brückner münzte die erste Überzahl für Ulm zum  1:0 um. Als ein erneut ein Eispirat auf die Sünderbank musste, ließ sich Ulm nicht lange bitten und Petr Cieslik erhöhte auf 2:0. Dann marschierten zwei Ulmer Devils innerhalb von 43 Sekunden auf die Sünderbank. Herrlich herausgespielt von Florian Brenninger brachte Ernst Findeis die Eispiraten auf 1:2 heran. Der Ausgleichstreffer gelang Tomas Vrba 13 Sekunden vor der Pause.
In Unterzahl legte Millers ein tolles Solo hin, scheiterte aber an Niemz. Zwei VfE-Angreifer stürmten in der 25. Min. allein auf v. Fraunberg, aber Synek traf nur den Pfosten. Plötzlich wieder allein vor dem ESC-Tor, machte er es besser zum 3.2. Dann folgte die völlig verrückte 32. Spielminute. Erik Walter traf mit einem Blueliner zum 3:3, Vrba jagte nach gewonnenem Borrmann-Bully den Puck per Gewaltschuss zum 4:3 in die Maschen, der neue Kapitän Christian Göttlicher staubte zum 5:3 ab und das alles innerhalb von 23 Sekunden. Eine doppelte Strafzeit überstand der ESC dank von Fraunberg und dem Pfosten, der wieder Synek im Weg stand.
Die wilde Fahrt fand im Schlussabschnitt noch eine Steigerung. Synek traf zum Ulmer Anschlusstreffer, den Findeis in Überzahl zum 6:4 konterte. Die Gäste ließen nicht locker und glichen innerhalb von gut zwei Minuten durch Florian Döring und Synek aus. Wieder eine Gästestrafzeit brachte die ESC-Führung durch Florian Mayer. Als bei Ulm der Keeper für einen Feldspieler raus war, traf Millers übers ganze Feld zum 8:6. Selbst da war noch keine Entspannung angesagt. Bei doppelter ESC-Strafzeit und ohne Torhüter traf Peter Brückner 26 Sekunden vor Schluss zum 6:7.

Statistik:

0:1 (9.), P. Brückner (Synek, Maag / 5-4), 0:2 (11.) Cieslik (Anwander, Jainz / 5-4), 1:2 (13.) Findeis (Brenninger / 5-3), 2:2 (20.) Vrba (Göttlicher, Borrmann), 2:3 (29.) Synek (Simon), 3:3 (32.) Walter (Millers), 4:3 (32.) Vrba (Borrmann), 5:3 (32.) Göttlicher (Vrba), 5:4 (49.) Synek (Meißner, P. Brückner), 6:4 (52.) Findeis (Walter, Millers / 5-4), 6:5 (54.) Döring (Cieslik), 6:6 (56.) Synek, 7:6 (58.) Mayer (Millers, Brenninger / 5-4), 8:6 (59.) Millers (5-6), 8:7 (60.), P. Brückner (Maag, Simon / 6-3); Strafminuten: ESC 20  /VfE 16

Bericht: HELMUT FINDELSBERGER

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