Vorbericht: Eispiraten wollen Platz Zwei zum Saisonfinale und offene Rechnung gegen Devils begleichen

Zum letzten Spiel der Abstiegsrunde haben die ESC-Puckjäger am morgigen Sonntag um 17.30 Uhr den VfE Ulm-Neu-Neu-Ulm zu Gast im  Dr.Rudolf-Stadion. Das Team aus dem bayerisch-badenwürttembergischen Grenzgebiet ist zwar ebenso wie alle Mannschaften der Siebener-Konkurrenz aller Abstiegssorgen entbunden, nachdem es in dieser Saison keinen Absteiger gibt, doch spekulierten die morgigen Finalgäste neben dem ERV Schweinfurt und den Eispiraten noch auf einen Abschlussplatz zwei hinter dem TSV Erding.

Zuletzt lagen die Donau-Devils nach neun Spielen (vor der gestrigen Freitagsbegegnung in Geretsried) mit 15 Punkten und einem Torverhältnis von 43:39 auf Rang Fünf. Allerdings hatte das Team von Interimstrainer Martin Jainz (löste in diesen Tagen Robert Linke ab) mit der Partie in  Geretsried und am Sonntag 25.März zuhause gegen Pfaffenhofen die Chance auf neun Punkte. Engster Konkurrent auf Platz zwei ist neben dem ESC auch der ERV Schweinfurt ( 10 Spiele ,Platz 3 18 Punkte, Tore:41.37), dem in der Freitagsbegegnung eigentlich ein Sieg in Pfaffenhofen zuzutrauen war. Ergebnis lag bei Drucklegung der Zeitung noch offen. Die Eispiraten brauchen jedenfalls noch einen Sieg zum Saisonschluss gegen Ulm-Neu-Ulm um endgültig Platz zwei hinter dem TSV Erding unter Dach und Fach zu bringen Guten Grund für die Isenstädter nochmals voll mit Konzentration und Disziplin zur Sache zu gehen, schon ihrem heimischen Publikum zuliebe aber auch nach unabdingbarer Vorgabe ihres Trainers Franz Steer. Dessen erklärte Devise ist: „ich will jedes Spiel gewinnen und fordere optimale Einstellung“.
An Motivation dürfte es den Eispiraten nicht fehlen, nachdem sie vor zwei Wochen in Neu-Ulm bei einer 5:3-Führung in der 56.Minute und unnötign Strafen das Heft noch aus der Hand gaben und letztlich mit 5:6 unterlagen.Wenn es gelingt die Führungsleute der Gäste  um den Tschechen Dominik Synek und Martin Podesva (kam zum Jahreswechsel vom Oberligisten Deggendorf) dem Verteidiger Robin Maag und einige mehr einigermaßen in den Griff zu bekommen, dann sollte den Eispiraten die Revanche gelingen.

Zwar kann Cheftrainer Franz Steer wie meist in dieser Saison nicht aus dem Vollen schöpfen, weil zuletzt einige Stammspieler noch leicht angeschlagen waren und die Junioren um Stürmer Maximilian Steiner sowie die Verteidiger Florian Hartl und Reik Walter für das Pflichtspiel der Bayernliga-Junioren U20 in Bayreuth abgestellt werden mussten. Passen muss indes auch Goalie Edres, sodass einmal mehr Andreas Marek gefordert ist. Indes will es Rekonvaleszent und Stürmer-Routinier zum Finale nochmals versuchen.

Text: Georg Brennauer

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