Vorschau: Eispiraten empfangen am Freitag Schweinfurt – Sonntag geht’s nach Kempten

Die Gegner werden nicht leichter – im Gegenteil!

 

Das tolle Spiel des ESC Dorfen gegen Miesbach ist bereits Geschichte, ebenso der schwache Auftritt zwei Tage vorher in Neu-Ulm. Eher noch anspruchsvoller geht es dieses Wochenende weiter. Heute, Freitag 20 Uhr, ist der ERV Schweinfurt zu Gast. Gastgeber ist am Sonntag ist um 17.30 Uhr der  ESC Kempten, der mit drei Siegen eine makellose Heimbilanz aufweist.

Wie die „Mighty Dogs“ aus Unterfranken, die sich aber in ihren drei Auswärtsspielen geschlagen geben mussten. Dorfens Trainer Tobi Brenninger überzeugt: „Dieses Wochenende wird noch schwerer“. Rückblickend stellt er fest: „Auch wenn wir erst einmal gewonnen haben, es waren erst sechs von 30 Punktspielen. Wir müssen weite an uns arbeiten, aus Fehlern lernen und diese abstellen“. Was ihn nicht zufrieden stellt: „Nach Gegentoren kommt oft ein Bruch in unser Spiel, wie in Waldkraiburg so und zuletzt in Ulm“. Beide Male fielen die Niederlagen dann krachend aus.

Am Sonntag dürften seine Eispiraten mit dem großen Kampf gegen ein Topteam wie Miesbach nicht nur ihn versöhnt haben. Auch gut 200 Zuschauer kamen auf ihre Kosten, feuerten an, nach manchen Schiri-Entscheidungen kochte auch die Volksseele, aber Komplimente  gab’s für die Eispiraten zu Hauf. „Und für dieses Wochenende sind erstmals in dieser Saison alle Feldspieler einsatzfähig, da auch Lucas Breault zurück ist“, berichtet Brenninger. Er wird auch alle Kräfte brauchen gegen diese stark besetzten Gegner. Torhüter Simon von Fraunberg ist verhindert, für ihn ist mit Förderlizenz der Erdinger Daniel Henter dabei.

Vergangene Saison hatte sich Schweinfurt im Finale nach sieben Spielen Schweinfurt geschlagen geben müssen. Man hatte im Vorfeld einen Aufstiegsverzicht erklärt, aber angekündigt, dass man „die Oberliga in ein, zwei Jahren als Ziel habe“. Nicht neu im Kader sind die Tschechen Thomas Cermak und Josef Dana sowie die Letten Donins Kristers und Dzerods Alksnis. Neu sind mit Ricards Bernards ein weiterer Lette, die Deutsch-Tschechen Ondrej Nedved (Bayreuth) und Thomas Pribyl (Haßfurt) und Dimitrij Litesov. Letzter ist in Russland geboren, bei den Kölner Haien ausgebildet worden und quer durch die Republik von Oberliga bis DEL2 unterwegs gewesen.

Verfasser: HELMUT FINDELSBERGER / Erdinger-Dorfener Anzeiger

 

Nächster Beitrag
Bis zehn Minuten vor Schluss schienen die ESC-Eispiraten auf Kurs

Gold Sponsoren

Premium Partner
Kalender