Vorschau: Eispiraten erwarten zum ersten Testspiel Ottobrunn

Insgesamt fünf Testspiele, es ehe es für den Bayernliga-Rückkehrer ernst wird

 Es herrscht wieder Eiszeit im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion und die Eispiraten des ESC bestreiten am Sonntag ihr erstes Testspiel. Gegner ist um 17.15 Uhr Landesligist ERSC Ottobrunn.

Nach zwei Jahren Landesliga sind die Eispiraten wieder zurück in der Bayernliga. Bereits am Sonntag, 4. Oktober wird es ernst mit dem Auftaktspiel beim EHC Waldkraiburg. Insgesamt fünf Testspiele inclusive der Partie am Sonntag sind bis dahin terminiert. Weiter geht e mit dem Doppelpack gegen Ligakonkurrent Waldkraiburg am Fr., 18.9. auswärts und zwei Tage später auf heimischem Eis. Am letzten September-Wochenende kommen am Freitag mit dem ERSC Amberg und am Sonntag mit dem EV Dingolfing zwei weitere Ligakonkurrenten ins Dr. Rudolf-Stadion.

„Wir haben in den letzten zwei Wochen fünf Trainingseinheiten auf dem Eis in Erding absolviert“, erzählte der Sportliche Leiter Reiner Geier am Montag am Telefon, als er gerade selbst auf dem Eis beim Linien ziehen mithalf. Den Kader bilden aktuell zwei Torhüter und 20 Feldspieler mit den Neuzugängen Maximilian Forster und dem Ex-Eispiraten Mark Waldhausen aus Erding, Vaclav Adamec aus Haßfurt und dem 21-jährigen Verteidiger Ole Christian Krüger aus Klostersee als aktuellstem Neuzugang.

In das Ausländer-Kontingent fällt der Tschechen-Block der Eispiraten mit Adamec, Vaclav Krlis, David stach und Jakub Naar nicht. Der Kanadier Lucas Breault gilt derzeit als einziger echter Kontingentspieler. Dessen Landsmann Dante Spagnuolo ist aus privaten Gründen nicht mehr über den großen Teich gekommen.  Soviel ließ Reiner Geier schon mal durchblicken: „Bis zum ersten Testspiel wird es wohl noch einen weiteren Neuzugang geben“.

Sonntags-Gegner Ottobrunn ist schon traditionell der erste Sparringspartner. Da gibt auch Trainer Tobi Brenninger zu: „Zum Auftakt ein Gegner aus der Landesliga ist vielleicht gar nicht so verkehrt“. Er hat nun auch Verstärkung an seiner Seite mit Florian Geisberger. Der 33-Jährige stand die letzten Jahre bei diversen ESC-Nachwuchsteams an der Bande. Brenninger: „Ein Co-Trainer war schon länger mein Wunsch, zwei sehen einfach mehr und können sich austauschen“.

Verfasser: HELMUT FINDELSBERGER/ERDINGER-Dorfener Anzeiger

 

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